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Blair: Scheitern des Gipfels hätte Beziehungen zu Berlin ruiniert

HB LONDON. Der hart erkämpfte Kompromiss um die Finanzplanung der EU ist nach Angaben des britischen Premierministers Tony Blair auch von der Sorge um die deutsch-britischen Beziehungen beeinflusst worden. Ein Scheitern hätte nicht nur die Beziehungen zu den neuen EU-Mitgliedsstaaten, sondern auch zur neuen Regierung in Berlin „ruiniert“, sagte Blair dem Rundfunksender BBC am Samstag. Es liege jedoch im britischen Interesse, „fest in der EU verankert zu bleiben“, betonte Blair.

Am frühen Samstagmorgen hatten die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union beim EU-Gipfel in Brüssel ihren Streit um die mittelfristige Finanzplanung der Gemeinschaft beigelegt. Blair hatte sich zu größeren Abstrichen beim Beitragsrabatt seines Landes bereit gezeigt als erwartet und damit maßgeblich den Weg zum Erfolg geebnet. Bundeskanzlerin Angela Merkel war an der Kompromisssuche wesentlich beteiligt.

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