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BND-Affäre Kabul statt Paris

Steht die NSA-Spähaktion gegen den Élysée-Palast in Verbindung zur BND-Affäre in Deutschland? Der Chef der Behörde beteuert, der Geheimdienst lausche nicht in Europa. Ein Sonderermittler soll dies prüfen.
24.06.2015 - 20:00 Uhr
„Mir kam nicht die Fantasie, dass europäische Selektoren in Daten aus Afghanistan gesteuert werden.“ Quelle: dpa
BND-Chef Schindler

„Mir kam nicht die Fantasie, dass europäische Selektoren in Daten aus Afghanistan gesteuert werden.“

(Foto: dpa)

Berlin Noch hat die NSA-Spähaktion gegen den Élysée-Palast keine direkte Verbindung zur in Deutschland schwelenden Geheimdienst-Affäre. Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass sich das ändert. Schließlich zählen die vom US-Abhördienst überwachten Handynummern französischer Spitzenpolitiker zu jenen Selektoren, mit denen die Spione internationale Kommunikationsströme durchsieben. Solche Suchbegriffe hatten auch die Amerikaner in großer Zahl an die BND-Station in Bad Aibling geliefert.

Auf einer der vom Bundesnachrichtendienst sichergestellten Selektorenlisten sollen mindestens 2 000 Ziele stehen, bei denen es sich um „Persönlichkeiten der europäischen Politik“ oder „Dienststellen europäischer Mitgliedstaaten“ handelt. Die von der NSA gelieferten Suchbegriffe waren wohl wirklich bis Sommer 2013 durch die Bad Aiblinger Überwachungscomputer gelaufen.

BND-Präsident Gerhard Schindler hatte vor dem NSA-Untersuchungsausschuss aber beteuert, sein Nachrichtendienst lausche nicht in Europa, sondern in Krisengebieten etwa des Mittleren Ostens. „Mir kam nicht die Fantasie, dass europäische Selektoren in Daten aus Afghanistan gesteuert werden“, sagte er.

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