Boko Haram Namen von geflohenen Mädchen in Nigeria veröffentlicht

Die Regierung des nigerianischen Staates Borno hat die Namen von 53 aus den Fängen von Boko Haram entkommenen Mädchen veröffentlicht. Menschenrechtler befürchten dadurch eine Stigmatisierung der Mädchen.
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Weltweiter Protest gegen Massen-Verschleppung

BauchiDie Regierung des nigerianischen Staates Borno hat die Namen von 53 aus den Fängen von Boko Haram entkommenen Mädchen veröffentlicht. Dazu gehören sowohl jene, die sich am Tag der Entführung in Sicherheit brachten wie auch die, die Tage später fliehen konnten, wie es in einer Mitteilung am Freitag hieß. Menschenrechtler befürchten durch das Bekanntwerden der Namen eine Stigmatisierung der Mädchen durch die weitgehend konservative Bevölkerung des Landes.

Die radikalislamischen Extremisten von Boko Haram hatten Mitte April zunächst mehr als 300 Mädchen aus einer Schule im Nordosten Nigerias entführt, rund 50 konnten aber entkommen, 276 werden noch vermisst. Der Anführer der Gruppe, Abubakar Shekau, hat damit gedroht, sie in die Sklaverei zu verkaufen. Einwohner der Stadt Chibok, wo die Mädchen entführt wurden, demonstrierten am Freitag, weil der Staat nach ihrer Auffassung nicht genügend tut, um die Opfer zu finden.

  • ap
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3 Kommentare zu "Boko Haram: Namen von geflohenen Mädchen in Nigeria veröffentlicht"

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  • @Senex, ich gebe Ihnen in der Hinsicht Recht, die Drahtzieher sind Verbrecher und Kinderschänder. Allerdings können sich die Islamisten hier auf Quellen des "Urislams" berufen, wo genau diese Taktik von den "Märtyrern" bei der Verbreitung der Religion angewendet wurde (ohne in den Überlieferungen verurteilt zu werden). Mehr Informationen und Belege dazu finden Sie im neusten Bestseller des Ägypters Hamed Abdel-Samad.

  • Namen veröffentlichen ist nicht das Problem, was hier fehlt und in die Weltöffenlichkeit von den Muslimen ,deren religioesen Führern angeprangert und verurteilt gehört, ist, das es sich nicht um Islamisten, sondern um Verbrecher und Kinderschänder handelt.
    Gruß Senex

  • Namen veröffentlichen ist nicht das Problem, was hier fehlt und in die Weltöffenlichkeit von den Muslimen ,deren religioesen Führern angeprangert und verurteilt gehört, ist, das es sich nicht um Islamisten, sondern um Verbrecher und Kinderschänder handelt.
    Gruß Senex

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