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Boko Haram Nigerianisches Militär nimmt Kidnapper fest

Wie umfassend der Schlag gegen die Terror-Organisation Boko Haram ist, bleibt unklar – immerhin hat das nigerianische Militär nun einige der Entführer der 276 vermissten Mädchen gefasst. Indes geschehen neue Gräueltaten.
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Während sich das Militär über einige Festnahmen mutmaßlicher Boko Haram-Mitglieder freut, geht der Terror weiter:  Auf dem Marktplatz der Stadt Maiduguri ging am Dienstag eine Autobombe hoch. Quelle: ap

Während sich das Militär über einige Festnahmen mutmaßlicher Boko Haram-Mitglieder freut, geht der Terror weiter: Auf dem Marktplatz der Stadt Maiduguri ging am Dienstag eine Autobombe hoch.

(Foto: ap)

AbujaIm Fall der seit April vermissten Schülerinnen aus Nigeria hat das Militär des Landes nach eigenen Angaben mehrere Verdächtige festgenommen. Es handele sich um den Anführer einer „Spionagezelle“ und mehrere Mitglieder der Gruppe, teilte die Armee mit. Bei einem Bombenanschlag im Nordosten des Landes wurden am Dienstag mindestens 15 Menschen getötet.

Zu den Festgenommenen teilte das Militär mit, die Gruppierung sei „aktiv an der Entführung der Mädchen beteiligt“ gewesen. Zu ihnen zählten auch mehrere Frauen. Zur Entführung der 276 Mädchen hatte sich die radikalislamische Gruppe Boko Haram bekannt, die für einen islamischen Gottesstaat im mehrheitlich muslimischen Norden Nigerias kämpft.

Seit dem Jahr 2009 verüben die Extremisten immer wieder Anschläge auf Polizei, Armee und Behörden, aber auch auf Kirchen, Schulen und Lokale. Von den entführten Mädchen werden noch immer 219 vermisst, 57 befinden sich inzwischen wieder auf freiem Fuß.

In der nordöstlichen Stadt Maiduguri wurden am Dienstag bei einem Bombenattentat mindestens 15 Menschen getötet. Der Sprengsatz war nach Behördenangaben in einem Lastwagen versteckt und explodierte nahe einem belebten Markt.

Unter den Todesopfern waren einem Reporter der Nachrichtenagentur AFP zufolge mehrere Frauen und Kinder. Eine aufgebrachte Menge griff am Anschlagsort Feuerwehrleute an und behinderten zeitweise deren Arbeit. Zu dem Angriff bekannte sich zunächst niemand, im Verdacht stand aber Boko Haram.

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  • afp
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