Bolivien Geiselnahme in Mine beendet

Durch die Wirtschaftskrise in Bolivien ist der Bergbau immer stärker umkämpft. Nun haben rivalisierende Arbeitergruppen in der Grube Asientos erstmalig Geiseln genommen.
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Boliviens Bergarbeiter fördern in selbstverwalteten Genossenschaften vor allem Zink, Zinn, Silber und Gold. Quelle: AFP
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Boliviens Bergarbeiter fördern in selbstverwalteten Genossenschaften vor allem Zink, Zinn, Silber und Gold.

(Foto: AFP)

La PazDie bolivianische Polizei hat 19 Bergmänner aus einer Mine gerettet, die von rivalisierenden Arbeitern eingesperrt worden waren. Rund 100 Kumpel hätten einen Eingang der Grube Asientos 320 Kilometer südöstlich der Hauptstadt La Paz gesprengt und einen weiteren besetzt, teilten die Einsatzkräfte am Freitag (Ortszeit) mit. „Konflikte zwischen Bergarbeitern kommen häufig vor, doch sie nahmen bisher keine Geiseln“, teilte der Bürgermeister der nahegelegenen Stadt Mizque mit.
Polizeiangaben zufolge hatten die rivalisierenden Gruppen zuvor Gespräche mit den Behörden vor Ort geführt, um ihren Konflikt über die Ressourcen der Mine beizulegen. In Bolivien ist ein Großteil der Bevölkerung vom Bergbau abhängig.

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