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Bombenterror vor der Wahl 40 Tote nach Anschlag im Nordkaukasus

Die Zahl der Toten bei dem Terroranschlag in Südrussland ist auf 40 gestiegen. Die Detonation ereignete sich am Freitagmorgen zwischen den Städten Mineralnye Wody und Kislowodsk. Das teilten die Gesundheitsbehörden im betroffenen Gebiet Stawropol mit. 31 Menschen seien am Tatort gestorben, 9 weitere im Krankenhaus. Mehr als 100 Verletzte würden weiterhin in Krankenhäusern behandelt.
Das Foto zeigt einen der zwei zerstörten Waggons. Foto: dpa

Das Foto zeigt einen der zwei zerstörten Waggons. Foto: dpa

HB MOSKAU. Die Generalstaatsanwaltschaft vermutete, der Anschlag solle die Parlamentswahl am Sonntag stören. Die Regierung in Moskau macht tschetschenische Separatisten für zahlreiche Anschläge verantwortlich und hat tausende Soldaten in der russischen Kaukasus-Republik stationiert.

„Wir werden diejenigen finden, die das getan haben. Der Boden wird ihnen unter den Füßen brennen. Diese Tiere werden sich niemals sicher fühlen.“ Gryslow kandidiert für die Partei Einiges Russland, die Präsident Wladimir Putin unterstützt. Die Partei gilt als Favoritin bei der Wahl, und Putin hat in seiner harten Linie in der Tschetschenien-Politik Zugeständnisse an die Separatisten abgelehnt.

„Wir glauben, dass die Explosion von einer Frau verursacht wurde“, sagte eine Sprecherin des Inlandsgeheimdienstes FSB. Auch das Innenministerium ging von einer Frau als Attentäterin aus. Im Fernsehen hieß es, in Berichten vor Ort sei von zwei Frauen die Rede gewesen, die einen mit Metallteilen bestückten Sprengsatz in einer Tasche bei sich gehabt hätten. Ein Sender berichtete, die Ermittler prüften auch, ob ein Sprengsatz unter einem Sitz versteckt und per Fernsteuerung gezündet wurde.

Der mit Pendlern besetzte Zug war gerade aus dem Bahnhof Jessentuki auf der Strecke zwischen Kislowodsk und Mineralnije Wodi gefahren, als er von einer Explosion erschüttert wurde. Der Anschlag habe sich gegen 7.40 Uhr ereignet, sagte ein Sprecher des Katastrophenschutz-Ministeriums. „Er hat den zweiten Wagen zerstört, der umgestürzt ist.“

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