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Bonuszahlungen G20-Regulierer rügen Banken

Als Reaktion auf die Finanzkrise beschlossen die G20 Bankerboni an die längerfristige Entwicklung der Geldhäuser zu knüpfen. Doch bisher halten sich wenig Banken an die Regeln der G20-Regulierer.
14.06.2012 - 03:10 Uhr Kommentieren
Banken haben bei ihren Bonuszahlungen an Spitzenmanager vielfach noch keine ausreichenden Lehren aus der Finanzkrise gezogen. Quelle: picture-alliance

Banken haben bei ihren Bonuszahlungen an Spitzenmanager vielfach noch keine ausreichenden Lehren aus der Finanzkrise gezogen.

(Foto: picture-alliance)

London Banken haben bei ihren Bonuszahlungen an Spitzenmanager vielfach noch keine ausreichenden Lehren aus der Finanzkrise gezogen. Zu diesem Ergebnis kommen die Regulierer im Finanzstabilitätsrat (FSB) der 20 größten Industrie- und Schwellenländer (G20). In ihrem am Mittwoch vorgestellten Bericht für den G20-Gipfel Anfang kommender Woche in Mexiko monieren sie, dass die Umsetzung der geänderten Regeln insbesondere für Sondervergütungen trotz mancher Fortschritte verstärkt werden müsse.

Die neuen G20-Regeln für Bankerboni sind eine Reaktion auf die Finanzkrise in den Jahren 2007 bis 2009. Quelle: dpa

Die neuen G20-Regeln für Bankerboni sind eine Reaktion auf die Finanzkrise in den Jahren 2007 bis 2009.

(Foto: dpa)

„Die Anpassung der Vergütung an die Leistung ist betontermaßen ein fortlaufende Herausforderung für die Institute“, stellten die Experten fest. Die neuen G20-Regeln für Bankerboni sind eine Reaktion auf die Finanzkrise in den Jahren 2007 bis 2009. Sie sollen dazu führen, die Extravergütungen an die längerfristige Entwicklung der Geldhäuser zu knüpfen statt die Manager zu exzessiven Risiken zu animieren. Dazu ist etwa vorgesehen, die Auszahlungen über einen größeren Zeitraum zu strecken.

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