Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Bootsflucht Italien baut Kooperation mit libyscher Küstenwache aus

Die Regierung in Rom will gemeinsam mit der libyschen Küstenwache der Menschenschlepperei vorbeugen. Der Deal ist allerdings hoch umstritten.
1 Kommentar
Italien baut Kooperation mit libyscher Küstenwache aus Quelle: Sea-Watch.org
Küstenwache

Die libysche Küstenwache mit Bootsflüchtlingen an Bord.

(Foto: Sea-Watch.org)

Rom Italien baut zum Eindämmen der Migration von Bootsflüchtlingen über das Mittelmeer die umstrittene Zusammenarbeit mit der libyschen Küstenwache aus. Um Menschenschlepperei zu bekämpfen, werde die italienische Regierung die Küstenwache mit Material und Training noch mehr unterstützen, teilte die Regierung in Rom am Mittwochabend mit.

Der von der EU unterstützte Deal sieht vor, dass die Libyer Bootsflüchtlinge auf dem Weg nach Europa auf dem Mittelmeer abfangen und wieder in das Bürgerkriegsland zurückbringen. Er ist hoch umstritten, weil Migranten in dem Land schwerste Misshandlungen drohen.

Die Zahl der Ankünfte in Italien hat sich seit der Vereinbarung drastisch verringert. Jedoch kommen mehr Menschen mit kleinen Booten selbstständig an den italienischen Küsten an - vor allem aus Tunesien. Ministerpräsident Giuseppe Conte werde daher Gespräche mit dem tunesischen Premier Youssef Chahed aufnehmen, wie die Küste des nordafrikanischen Landes besser geschützt werden könne, hieß es in der Mitteilung.

Mehr: Wer Seenotrettung kriminalisiert, versündigt sich sowohl an der Seemannsehre als auch an der Nächstenliebe – die unmenschliche Flüchtlingspolitik ist Europas Sündenfall.

  • dpa
Startseite

1 Kommentar zu "Bootsflucht: Italien baut Kooperation mit libyscher Küstenwache aus"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Die "Seenot" ist gewollt herbeigefuehrt, und dass muss unterbunden werden. Es gibt
    in Libyen ausser UNHCR noch andere Organisationen, die die Fluechtlinge in ihre ~
    Heimatlaender zurueckbringen. Bei den Fluechtlingen sollte es sich mittlerweile herum-
    gesprochen haben, was in Libyen los ist. Warum begeben die sich dahin und zahlen noch
    Geld dafuer?