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Brexit-Debatte in London Finanzdistrikt legt sich mit Bürgermeister an

Überraschend hat sich Londons Bürgermeister im Februar für einen Brexit ausgesprochen. Für den Finanzplatz London wäre ein Austritt Großbritanniens aus der EU jedoch ein herber Schlag. Der Finanzdistrikt übt nun Kritik.
Boris Johnson hatte sich im Februar überraschend auf die Seite der EU-Gegner geschlagen. Quelle: AP
Londons Bürgermeister

Boris Johnson hatte sich im Februar überraschend auf die Seite der EU-Gegner geschlagen.

(Foto: AP)

London Londons Finanzdistrikt London geht in der Debatte über die EU-Mitgliedschaft Großbritanniens auf Konfrontation mit Bürgermeister Boris Johnson. An dessen führender Rolle bei der Kampagne der Brexit-Befürworter äußerte die City of London nun offen Kritik.

Johnson sende damit „unwillkommene und schädliche“ Signale an Investoren, sagte Jeffrey Evans, der der City formell als Oberbürgermeister vorsteht. Der Distrikt hatte bereits im März erklärt, sich für einen Verbleib des Landes in der Europäischen Union einzusetzen. Am 23. Juni stimmen die Briten in einem Referendum darüber ab.

Evans bezeichnete die Position Johnsons als „enttäuschend“. Ein Austritt aus der EU wäre für den Finanzplatz London ein Schritt rückwärts, sagte Evans. Die City of London wünsche sich eine „informative Debatte“. London dominiert den weltweiten Devisenmarkt und gilt als mit Abstand wichtigstes Finanzzentrum in der EU. Sollten sich die Briten für einen Austritt entscheiden, muss die City massive Handelseinbußen fürchten.

Boris Johnson hatte sich im Februar überraschend auf die Seite der EU-Gegner geschlagen. Viele Beobachter gehen davon aus, dass sich Johnson dadurch höhere Chancen ausmalt, seinen Tory-Parteifreund David Cameron als Premierminister zu beerben.

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