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Brexit EU-Mitgliedsstaaten auch für harten Brexit gut gewappnet

Die EU bereitet sich auf die Möglichkeit eines harten Brexit vor. Grenzkontrollpunkten sind bereits eingerichtet und Zöllner eingestellt worden.
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Die 27 EU-Staaten hätten sich bereits auf einen harten Brexit eingestellt. Quelle: AP
Brexit-Demo in London

Die 27 EU-Staaten hätten sich bereits auf einen harten Brexit eingestellt.

(Foto: AP)

Berlin Die 27 EU-Staaten sind auch für den Fall eines ungeregelten Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union gut gewappnet. „Die Wahrscheinlichkeit eines 'No Deal' ist wahrscheinlicher geworden“, sagte ein EU-Vertreter am Montag. Die 27 EU-Staaten hätten sich aber auf einen sogenannten harten Brexit schon am 29. März eingestellt, der nun frühestens am 12. April passieren könnte.

So seien 20 neue Grenzkontrollpunkte für Warentransporte aus Großbritannien eingerichtet und Tausende Zöllner eingestellt worden. Vor allem die großen Firmen seien ausreichend vorbereitet, auch wenn niemand einen „No Deal“ wolle und dieser für alle Probleme bringen werde. Weniger gut vorbereitet seien einige kleine Firmen im Geschäft mit Großbritannien, die sich bisher nie um Zollfragen kümmern mussten.

Die EU fordert Großbritannien auf, im Falle eines ungeregelten Brexit bis zum 18. April zu klären, ob das Land dennoch weiter zu seinen Verpflichtungen für den laufenden EU-Haushalt 2019 steht. Davon werde abhängig gemacht, ob die EU ihrerseits zu Leistungen und Aufträgen an britische Firmen stehe.

Unklar sind die genauen Auswirkungen auf die Grenze zwischen dem EU-Land Irland und dem zu Großbritannien gehörenden Nordirland. Man wolle aber auch im Falle eines „No Deal“ eine harte Grenze und den Bau von Grenzkontrollpunkten vermeiden. Die EU müsse dann entscheiden, ob und wie sie Irland finanziell unterstützen werde.

Brexit 2019
  • rtr
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