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Brexit Irland arbeitet verstärkt an Notfallplänen für ungeordneten Brexit

Die Wahrscheinlichkeit wächst, dass die Briten ohne Brexit-Deal aus der EU austreten. Deshalb rüstet sich Irland zunehmen für den Ernstfall.
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Der irische Premier bereitet sich verstärkt auf einen ungeordneten Austritt Großbritanniens aus der EU vor. Quelle: dpa
Leo Varadkar

Der irische Premier bereitet sich verstärkt auf einen ungeordneten Austritt Großbritanniens aus der EU vor.

(Foto: dpa)

SeeonIrland trifft zunehmend Vorkehrungen für einen ungeordneten Austritt seines Nachbarn Großbritannien aus der Europäischen Union. „Ich erwarte nach wie vor, dass wir in den kommenden Wochen eine Vereinbarung haben“, sagte der irische Premierminister Leo Varadkar am Freitag als Gast auf der Klausurtagung der CSU-Landesgruppe im bayerischen Seeon. „Aber es ist natürlich nur klug, dass wir mit jedem Tag, der verstreicht, die Vorbereitungen für einen ,No-Deal' verstärken.“

Großbritannien will die EU am 29. März verlassen. Weil die Bedingungen des Brexit aber noch immer nicht geklärt sind, wappnen sich beide Seiten mit Notfallplänen. Ein Knackpunkt für Bürger und Wirtschaft ist der bislang zollfreie Warenverkehr zwischen beiden Seiten. Das betrifft auch die Grenze zwischen dem EU-Mitglied Irland und der britischen Provinz Nordirland. Einige befürchten ein Wiederaufflammen des Nordirland-Konflikts.

Die CSU bekräftigte ihre Forderung nach möglichst engen Beziehungen zu Großbritannien auch nach dessen EU-Austritt. „Wir wollen einen Brexit unter Freunden“, heißt es in einer Beschlussvorlage, die auf der Tagung verabschiedet werden sollte. Die Rechte von EU-Bürgern und Briten im jeweils anderen Wirtschaftsraum sowie der Frieden in Nordirland müssten gewahrt bleiben. Varadkar und CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt bekräftigten bei ihrem gemeinsamen Auftritt, sie legten Wert auf weiterhin gute Beziehungen mit den Briten.

Bayern pflegt besonders enge Wirtschaftsbeziehungen mit Großbritannien. Zu den größten Unternehmen mit Tausenden Arbeitsplätzen in beiden Regionen zählt der Autokonzern BMW.

Brexit 2019
  • rtr
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