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Nach Brexit-Votum Frankreich trommelt für Finanzplatz Paris

Europas Finanzplätze hoffen darauf, vom Brexit-Votum profitieren zu können. Sie wollen einen Teil der bislang in London abgewickelten Geschäfte anlocken. Frankfurt muss dabei unter anderem mit Paris konkurrieren.
„In dieser neuen Lage, die sich abzeichnet, wollen wir ein attraktives Frankreich“, sagte Premierminister Valls Quelle: Reuters
Pariser Skyline

„In dieser neuen Lage, die sich abzeichnet, wollen wir ein attraktives Frankreich“, sagte Premierminister Valls

(Foto: Reuters)

Paris Frankreich will nach den Brexit-Votum den Finanzplatz Paris attraktiver machen. Premierminister Manuel Valls kündigte am Mittwoch in Paris an, den steuerlichen und rechtlichen Rahmen verbessern zu wollen, um „noch viele Unternehmen zu begrüßen“. So sollten Steuervorteile für Arbeitnehmer, die aus dem Ausland nach Frankreich kommen, ausgeweitet werden. Er bestätigte nach Angaben der französischen Nachrichtenagentur AFP zudem eine bereits vor längerer Zeit angekündigte Senkung des Unternehmensteuersatzes. Dieser solle schrittweise von heute 33 Prozent auf 28 Prozent sinken.

„In dieser neuen Lage, die sich abzeichnet, wollen wir ein attraktives Frankreich“, sagte Valls. Nach dem britischen Referendum für einen Ausstieg aus der Europäischen Union hoffen andere Finanzplätze in Europa, darunter auch Frankfurt, künftig einen Teil der bislang in London abgewickelten Geschäfte anlocken zu können.

  • dpa
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