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Brexit-Vereinbarung Britischer Wirtschaftsminister hofft auf Brexit-Hilfe der EU-Partner

Das britische Parlament stimmt am kommenden Dienstag über die Brexit-Vereinbarung ab.Wirtschaftsminister Clark setzt auf die Kompromissbereitschaft der EU-Partner.
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„Ich hoffe, dass die Abgeordneten in den kommenden Tagen aufhören, das Geschehen vom Spielfeldrand aus zu kritisieren“, sagt Großbritanniens Wirtschaftsminister. Quelle: Reuters
Greg Clark

„Ich hoffe, dass die Abgeordneten in den kommenden Tagen aufhören, das Geschehen vom Spielfeldrand aus zu kritisieren“, sagt Großbritanniens Wirtschaftsminister.

(Foto: Reuters)

Berlin Trotz der unverändert starren Fronten im innerbritischen Streit um das Brexit-Abkommen setzt Großbritanniens Wirtschaftsminister Greg Clark noch auf Kompromissbereitschaft der Beteiligten. „Ich hoffe, dass die Abgeordneten in den kommenden Tagen aufhören, das Geschehen vom Spielfeldrand aus zu kritisieren und stattdessen Verantwortung für die Zukunft des Landes übernehmen, damit die Nation zusammenrückt“, sagte der konservative Politiker der „Welt“ (Samstag).

Bei der für Dienstag im britischen Parlament geplanten Abstimmung über die Brexit-Vereinbarung zwischen London und den 27 anderen Mitgliedstaaten deutet nach Auffassung von Beobachtern vieles auf eine Niederlage von Premierministerin Theresa May hin. Die Folge könnte ein ungeregelter Brexit zum Austrittsdatum am 29. März ohne Übergangsregelungen sein.

Clark rief auch die EU-Partner Großbritanniens zur Hilfe auf. Sie sollten den Skeptikern „zusichern, dass die Notfallregelung für die Grenze auf der irischen Insel keine dauerhafte Einrichtung ist“. Brexit-Befürworter in Großbritannien befürchten, dass die vorgesehene Auffanglösung für den Güter- und Personenverkehr zwischen Irland und Nordirland fortwährend die britische Souveränität einschränkt.

Clark, der 2016 zu den Gegnern eines Austrittes Großbritanniens aus der EU gehörte, warnte eindringlich vor den Folgen eines ungeregelten Brexit. „Wenn wir es nicht schaffen, uns im Parlament auf den Brexit-Vertrag zu einigen, werden die Konsequenzen für uns und für künftige Generationen verheerend sein.“

  • dpa
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