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Brexit Viele Labour-Parlamentarier gegen zweites Brexit-Votum

Jüngst stellte sich Labour-Chef Corbyn hinter den Gedanken eines zweiten Brexit-Referendums. Unter seinen Parteikollegen zeichnet sich Widerstand ab.
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Viele Labour-Abgeordnete stelle sich gegen den neuen Kurs vom Vorsitzenden Corbyn. Quelle: AFP
Britische Parlament

Viele Labour-Abgeordnete stelle sich gegen den neuen Kurs vom Vorsitzenden Corbyn.

(Foto: AFP)

London/DublinIn der britischen Oppositionspartei Labour zeichnet sich Widerstand gegen ein zweites Brexit-Referendum ab. Etwa 60 bis 70 Abgeordnete seien strikt gegen eine weitere Volksabstimmung über den EU-Austritt Großbritanniens, sagte die Labour-Parlamentarierin Caroline Flint am Sonntag.

Labour-Finanzexperte John McDonnell betonte, die Partei sei vielmehr durch das Agieren der britischen Regierungschefin zur Unterstützung eines Referendums gedrängt worden. „Wir sind dazu gezwungen worden, weil Theresa May verzögert und auf Zeit spielt“, sagte McDonnell dem Sender „Sky News“. Seine Partei wolle sich weiter dafür einsetzen, dass ihr alternativer Brexit-Plan angenommen werde.

Labour-Chef Jeremy Corbyn stellte sich jüngst nach langem Zaudern hinter die Forderung nach einem zweiten Brexit-Referendum, sollten sich im Parlament für Labours Alternativplan für den Brexit nicht genügend Anhänger finden.

Großbritannien soll am 29. März nach gut 45 Jahren aus der EU ausscheiden. Doch noch gibt es keinen Scheidungsvertrag mit Brüssel, da May für ihren Deal bisher keine Zustimmung im Parlament gefunden hat. Sie selbst brachte jüngst eine mögliche Verlängerung der EU-Mitgliedschaft auf den Weg, um die verfahrene Situation zu lösen und einen ungeordneten Ausstieg abzuwenden. May will das Unterhaus nun Mitte März über eine „kurze und begrenzte“ Verschiebung des Brexits abstimmen lassen.

Der irische Premierminister Leo Varadkar geht einem Medienbericht zufolge davon aus, dass eine Verschiebung des Brexit bis Juni „sehr wahrscheinlich“ sei. Dies habe Varadkar seine Kabinettskollegen in vertraulicher Runde gesagt, berichtete die irische „Sunday Independent“ und Berufung auf einen namentlich nicht genannten Minister. Eine Stellungnahme von einem Sprecher Varadkars war zunächst nicht zu erhalten.

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  • rtr
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