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Briten sollen an London überstellt werden 140 Guantanamo-Häftlinge sollen freikommen

Die USA wollen laut einem Pressebericht 140 Gefangene freilassen, die in dem kubanischen US-Lager einsitzen. Es handele sich um das Fünftel "einfachster Fälle" aller Insassen.

HB BERLIN. Washington plant einem Bericht des US-Nachrichtenmagazin "Time" zufolge, 140 Gefangene vom Militärstützpunkt Guantanamo auf Kuba freizulassen. Es handele sich um die "20 Prozent einfachsten Fälle" unter den etwa 660 Gefangenen, sagte ein US-Militärangehöriger dem Blatt.

"Viele von ihnen wären unter normalen Bedingungen nicht in Gefangenschaft gekommen", ergänzte der Militärvertreter. Die Armee habe es mit vielen "sehr gefährlichen Menschen" zu tun, aber "das Pendel ist zu sehr in die falsche Richtung ausgeschlagen".

Dem Bericht zufolge geht Washington davon aus, dass einige der Gefangenen Unschuldige sind, die von afghanischen Kriegsherren gefangen genommen und im Hinblick auf eine finanzielle Belohnung an die USA ausgeliefert wurden. Der Großteil der Gefangenen wurde nach den Terroranschlägen vom 11. September von der US-Armee in Afghanistan gefasst.

In dem seit Januar 2002 bestehenden Lager in Guantánamo werden Häftlinge aus 42 Ländern unter international scharf kritisierten Bedingungen festgehalten. Die meisten Insassen befinden sich bereits seit rund zwei Jahren dort.

Britische Zeitungen berichteten am Sonntag, Großbritannien und die USA stünden kurz vor einer Einigung über die Überstellung von sieben der insgesamt neun britischen Guantánamo-Häftlinge. Die US-Regierung verweigert den Inhaftierten den Status und damit auch die Rechte von Kriegsgefangenen; die meisten von ihnen haben keinerlei Rechtsbeistand.

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