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Großbritannien vor der Wahl Cameron liegt nach TV-Duell vorn

Am 7. Mai wählen die Briten - und am Donnerstag fand die letzte TV-Debatte der Spitzenkandidaten statt. Einzeln stellten sich Cameron, Miliband und Clegg den Fragen des Publikums - und kassierten Vorwürfe.
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Der britische Premierminister David Cameron bei der TV-Debatte am Donnerstag. Zu einer direkten Konfrontation der Kandidaten kam es nicht. Quelle: AFP
David Cameron

Der britische Premierminister David Cameron bei der TV-Debatte am Donnerstag. Zu einer direkten Konfrontation der Kandidaten kam es nicht.

(Foto: AFP)

London Bei seiner letzten TV-Debatte vor den britischen Parlamentswahlen am 7. Mai hat Premierminister David Cameron nach Meinung der Zuschauer am besten abgeschnitten. Der Chef der Konservativen Partei lag in einer ICM-Blitzumfrage für die Zeitung "The Guardian" mit 44 Prozent vor dem Vorsitzenden der Labour-Partei Ed Miliband, den 38 Prozent als Sieger der TV-Debatte vom Donnerstagabend in Leeds sahen.

Bei der Veranstaltung im Norden Englands stellten britische Bürger Cameron, Miliband und dem Chef der Liberaldemokratischen Partei, Nick Clegg, Fragen. Zu einer direkten Konfrontation zwischen Cameron, Miliband und Clegg kam es nicht. Die Kontrahenten waren nicht direkt aufeinandergetroffen, weil Cameron dies abgelehnt hatte.

Stattdessen traten sie getrennt voneinander auf und stellten sich jeweils eine halbe Stunde den vorbereiteten Fragen des Publikums. Dabei mussten sich die Kontrahenten einige Vorwürfe aus dem Publikum gefallen lassen.

Einige Gäste legten nahe, dass Cameron nicht zugetraut werden könne, die Gesundheits- und Sozialsysteme zu sichern. Sein Versprechen, die Einwanderung zu begrenzen, sei zudem eine Lüge, warfen ihm Frager vor.

Vize-Regierungschef Clegg wurde gefragt, wie man ihm jemals wieder trauen könne, nachdem er sein Wahlkampfversprechen von 2010 gebrochen habe, die Universitätsgebühren abzuschaffen. Nach Amtsantritt der liberal-konservativen Regierungskoalition wurden die Gebühren verdreifacht.

Miliband musste sich anhören, seine Wirtschaftsagenda sei fahrlässig. Zudem wurde ihm vorgeworfen, die Unwahrheit über die Ausgabenpolitik der früheren Labour-Regierung gesagt zu haben.

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