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Britische Firmen Brexit dämpft Investitionsfreude

Die britischen Firmen fürchten negative Folgen aus dem Brexit und investieren weniger. Die britische Notenbank sieht die eigene Konjunktur in Gefahr. Alle warten auf die Rede zum EU-Austritt der Premierministerin.
17.01.2017 - 11:40 Uhr Kommentieren
Die britische Konjunktur leidet schon jetzt unter einem möglichen „harten Brexit“. Quelle: dpa
Konjunktur

Die britische Konjunktur leidet schon jetzt unter einem möglichen „harten Brexit“.

(Foto: dpa)

London Die Furcht vor negativen Folgen eines Ausscheiden Großbritanniens aus der EU dämpft einer Umfrage zufolge die Investitionsfreude der britischen Firmen. Zwar hielt sich das Geschäftsklima im Dezember auf dem zweithöchsten Stand seit dem Brexit-Votum im Juni, wie aus einer Umfrage von YouGov und dem Forschungsinstitut CEBR herausgeht, die am Dienstag veröffentlicht wurde. Allerdings planten nur noch 29 Prozent der befragten Firmen höhere Investitionen, nach 31 Prozent im November. „Obwohl die Mehrheit der Unternehmen ihre eigenen Geschäftsaussichten und den Inlandsumsatz in den kommenden zwölf Monaten optimistisch beurteilt, sind sie derzeit vorsichtig, was große Investitionen angeht“, sagte CEBR-Direktor Scott Corfe. Die britische Notenbank sieht in rückläufigen Investitionen eines der großen Risiken für die Wirtschaft Großbritanniens.

Am Dienstag will sich die britische Premierministerin Theresa May in einer Grundsatzrede zum Brexit äußern. Dabei wird sie sich laut Redetext zum Austritt aus dem EU-Binnenmarkt und der Zollunion bekennen. Es werde keine Teil-Mitgliedschaft in der EU noch sonstige Konstrukte geben, die Großbritannien „halb drinnen“ oder „halb draußen“ ließen, heißt es in Auszügen aus ihrer Rede, die in der Nacht veröffentlicht wurden. Die Aussicht auf einen „harten Brexit“ sorgt an den Börsen für Verunsicherung und drückte den Kurs des Pfund auf den niedrigsten Stand seit dreieinhalb Monaten.

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