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Bürgerkrieg Putin und Erdogan fordern Waffenruhe in Libyen

Russland und die Türkei sind besorgt über die politische Lage im Bürgerkriegsland Libyen. Sie fordern die Wiederaufnahme des Verhandlungsprozesses.
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Die beiden Staatsoberhäupter wollen auch die diplomatischen Anstrengungen im Syrien-Konflikt intensivieren. Quelle: AP
Recep Tayyip Erdogan (links) und Wladimir Putin

Die beiden Staatsoberhäupter wollen auch die diplomatischen Anstrengungen im Syrien-Konflikt intensivieren.

(Foto: AP)

Moskau Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan und sein russischer Kollege Wladimir Putin haben eine sofortige Waffenruhe im Bürgerkriegsland Libyen gefordert. Notwendig sei eine Wiederaufnahme des Verhandlungsprozesses, teilte der Kreml in Moskau am Samstag nach einem Telefonat der beiden Staatschefs mit. Erdogan und Putin zeigten sich der Mitteilung zufolge besorgt über die Lage. Wie die türkische Agentur Anadolu meldete, gab es dort keine Details zu dem Gespräch.

Seit drei Monaten gibt es rund um die libysche Hauptstadt Tripolis schwere Gefechte zwischen Anhängern der von den Vereinten Nationen gestützten Regierung und den Truppen von General Chalifa Haftar, der vom Parlament im Osten des Landes unterstützt wird. Sowohl die Regierung in Tripolis als auch das Parlament in Tobruk in Ostlibyen beanspruchen die Macht für sich. Am Dienstag trafen zwei Luftangriffe ein Flüchtlingslager in Tadschura, im Osten der Hauptstadt Tripolis. Dutzende Menschen starben, mehr als 100 wurden verletzt.

Die Initiative für das Gespräch ging nach Kreml-Angaben von Erdogan aus. Der türkische Staatschef sprach demnach Russland nach dem Brand auf einem Atom-U-Boot sein Beileid aus. Dabei erstickten am Montag nach offiziellen Angaben 14 Seeleute an giftigen Gasen. Der atomare Antrieb des Boots sei nicht betroffen gewesen. Die Leichen der hochdekorierten Offiziere wurden am Samstag beigesetzt, wie russische Nachrichtenagenturen meldeten.

Erdogan und Putin unterstrichen bei dem Telefonat nach Kreml-Angaben auch die Notwendigkeit, die politisch-diplomatischen Anstrengungen im Syrien-Konflikt zu intensivieren.

Mehr: Erneut warten Rettungsschiffe vor Lampedusa. Eine Rückfahrt nach Libyen ist für die Organisation Sea-Eye aber ausgeschlossen.

  • dpa
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