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Bürgerkrieg US-Verteidigungsminister: IS hat fast komplettes Gebiet in Syrien verloren

Patrick Shanahan betont, die Terrormiliz werde bald komplett zurückgedrängt worden sein. Andere Politiker hingegen äußern sich zurückhaltender.
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Syrien sei kein „sicherer Hafen“ mehr für die Terrormiliz, so der Verteidigungsminister. Quelle: Reuters
Patrick Shanahan

Syrien sei kein „sicherer Hafen“ mehr für die Terrormiliz, so der Verteidigungsminister.

(Foto: Reuters)

WashingtonDer amtierende US-Verteidigungsminister Patrick Shanahan geht davon aus, dass die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in wenigen Wochen ihr verbliebenes Gebiet in Syrien verlieren wird. Er schätze, das bislang 99,5 Prozent des vom IS kontrollierten Territoriums zurückerobert worden sei, sagte Shanahan am Dienstag bei einer Pressekonferenz im Pentagon. „Innerhalb weniger Wochen werden es 100 Prozent sein“, fügte er hinzu. Syrien sei kein „sicherer Hafen“ mehr für die Terrormiliz.

Wenig später äußerte sich der US-Geheimdienstkoordinator Dan Coats vor einem Ausschuss des Kongresses allerdings deutlich vorsichtiger. Der IS befehlige immer noch Tausende Kämpfer im Irak und in Syrien und unterhalte weltweit Netzwerke, erklärte er.

Die USA haben in Syrien eigene Truppen am Boden und stehen an der Spitze einer internationale Koalition, die gegen den IS kämpft. Präsident Donald Trump hatte im Dezember den Abzug der US-Soldaten bekannt gegeben. Dies führte mit zum Rücktritt des damaligen Verteidigungsministers James Mattis. Shanahan hat diese Rolle seither kommissarisch inne.

Er sagte am Dienstag, der Abzug der US-Truppen sei in einem frühen Stadium. Trump hatte ursprünglich gesagt, der Rückzug werde innerhalb von 30 Tagen erfolgen. Seither gab es mehrere widersprüchliche Aussagen zum Zeitplan.

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  • dpa
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