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Bill de Blasio

„Donald Trump muss gestoppt werden“, sagt er.

(Foto: AFP)

Bürgermeister von New York „Donald Trump muss gestoppt werden“ – Auch Bill de Blasio will US-Präsident werden

De Blasio ist der 23. Präsidentschaftskandidat der Demokraten. Der Politiker aus Brooklyn will die Reichen stärker besteuern und die Großunternehmen angehen.
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New York, WashingtonZwei-Meter-Mann Bill De Blasio schreitet Richtung Uferpromenade in Brooklyn und schaut auf die Hochhäuser von Manhattan. „Ich werde die Reichen angehen und die großen Unternehmen angehen. Als Bürgermeister der größten US-Stadt habe ich genau das getan“, sagt er währenddessen in seinem Wahlkampf-Spot.

De Blasio ist damit der 23. Präsidentschaftskandidat der Demokraten und hat sich klar im linken Spektrum der Partei positioniert. „Donald Trump muss gestoppt werden. Ich habe ihn schon einmal geschlagen. Und ich werde es wieder tun“, verspricht er. „Ich kandidiere, weil es Zeit ist, die arbeitenden Menschen an die erste Stelle zu setzen.“

De Blasio wurde bereits seit einigen Wochen als Präsidentschaftskandidat gehandelt, weil er regelmäßig in Bundesstaaten wie New Hampshire auftritt, die über frühe Vorwahlen das Rennen prägen. Im März folgte er einer Einladung der Jungen Demokraten in Manchester, dort diskutierte er gemeinsam mit seiner Frau Chirlane McCray bei Billard und Bier über Politik.

Im Gegensatz zu Joe Biden, der seinen Präsidentschaftswahlkampf in klarer Abgrenzung zu Trump startete, appelliert Blasio daran, sich auf starke Sachthemen zu konzentrieren.

„Wir dürfen keine Angst haben, es mit dem oberen Prozent der Gesellschaft aufzunehmen“, sagte er dem Handelsblatt. „Und wir dürfen unsere Themen nicht von Trump definieren lassen.“ Er rief seine Partei auf, „so konkret und inhaltlich klar wie möglich“ zu argumentieren.

Nun ist er selber dran mit Argumentieren. De Blasio ist erst im vergangenen Jahr als Bürgermeister wiedergewählt worden. Dort hat er sich mit seiner Sozialpolitik einen Namen gemacht. Er versucht, bezahlbare Wohnungen zu sichern und das System der öffentlichen Schulen so zu ändern, dass Kinder aus allen sozialen Schichten Zugang haben.

Gleichzeitig zieht die Stadt immer mehr Technologie-Unternehmen an. Auch Google und Facebook beschäftigen hier Tausende Mitarbeiter. Bei Amazon hat De Blasio zunächst versucht, die zweite Zentrale mit Milliardengeschenken nach New York zu locken. Seit der Onlinehändler dann wegen Bürgerprotesten seine Pläne absagte, attackiert De Blasio Amazon immer wieder.

Trotz seiner Wiederwahl ist De Blasio in New York durchaus umstritten. Nach einer Umfrage von CNN will nur ein Viertel der New Yorker, dass er auch als Präsidentschaftskandidat antritt.

US-Präsident Trump reagierte bereits auf de Blasios Ankündigung. De Blasio sei eine „Lachnummer“ und gelte als der schlechteste Bürgermeister der USA, schrieb Trump auf Twitter. New York hasse ihn.

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