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Premium Bulgarischer Präsident Borissow Merkels Türsteher

Bojko Borissow will während der Ratspräsidentschaft Bulgarien als europäisches Musterland präsentieren. Doch die bestehende Koalition mit einer rechtsextremistischen Partei erschwert sein Vorhaben.
02.01.2018 - 19:47 Uhr
Trotz innenpolitischer Kritik hat sich der bulgarische Präsident immer wieder als Fan von Angela Merkel bekannt. Quelle: dpa
Borissow bei einem Besuch in Deutschland

Trotz innenpolitischer Kritik hat sich der bulgarische Präsident immer wieder als Fan von Angela Merkel bekannt.

(Foto: dpa)

Für Bojko Borissow geht ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Seit Jahresbeginn hat erstmals Bulgarien die EU-Ratspräsidentschaft für ein halbes Jahr übernommen. Der bulgarische Ministerpräsident will sich dabei als Mustereuropäer präsentieren. Ob dieser Wunsch des 58-Jährigen in Erfüllung gehen wird, steht allerdings in den Sternen. Denn Borissow, Chef der konservativen Partei GERB, regiert nach vorgezogenen Wahlen das Land in einer Koalition mit den rechtsextremistischen Vereinigten Patrioten, die zum größten Teil antieuropäisch sind. Unter diesem Gesichtspunkt wirkt es fast schon ironisch, dass Borissow für den EU-Ratsvorsitz das Motto „Einigkeit macht stark“ ausgegeben hat. Der bullige Politiker ist bereits zum dritten Mal Premier des Armenhauses der EU.

Der frühere Leibwächter möchte sich insbesondere als Fürsprecher einer EU-Erweiterung auf dem Westbalkan positionieren. Das wird allerdings angesichts der großen Skepsis in der EU gegen eine schnelle Erweiterung eine schwierige Mission. Bei der EU-Ratspräsidentschaft setzt der Ex-Bürgermeister von Sofia auf die Unterstützung der Kanzlerin.

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