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Bundesaußenminister Westerwelle fordert Freihandelszone mit den USA

Im Kampf gegen die Staatsschuldenkrise in Europa und den USA fordert Außenminister Guido Westerwelle weniger Protektionismus auf beiden Seiten des Atlantik. Sein Vorschlag: eine gemeinsame Freihandelszone.
9 Kommentare
„Deutschland und China machen vor, wie vorteilhaft der Ausbau von wirtschaftlichen Beziehungen ist

„Deutschland und China machen vor, wie vorteilhaft der Ausbau von wirtschaftlichen Beziehungen ist". Außenminister Guido Westerwelle.

(Foto: dpa)

Osnabrück Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat EU und USA dazu aufgerufen, zur Bewältigung der Schuldenkrise eine Freihandelszone zu schaffen. In der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ forderte er, die EU solle mit den Vereinigten Staaten nicht nur außen- und sicherheitspolitisch, sondern auch wirtschaftlich enger zusammenarbeiten. „Ich dringe darauf, dass Europa und Nordamerika so schnell wie möglich Gespräche über eine transatlantische Freihandelszone aufnehmen“, erklärte der Außenminister.

Handel und Investitionen seien kein Nullsummenspiel, sagte Westerwelle. „Deutschland macht vor, wie vorteilhaft für beide Seiten der Ausbau von wirtschaftlichen Beziehungen etwa mit China ist. Hier können wir auch transatlantisch noch mehr tun“, sagte der Minister.

Leider habe sich mit der Krise weltweit der Hang zu Protektionismus verstärkt. Dies koste Wachstum und sei die falsche Antwort auf die Globalisierung. „Der Freihandel ist ein vielfach bewährter Wachstumsmotor“, erklärte der FDP-Politiker. Eine entsprechende Wirtschaftszone sei daher eine der richtigen Antworten auf die Staatsschuldenkrise in Europa und den USA.

In den USA geben die Unternehmen derzeit durchwachsene Quartalsergebnisse bekannt. Allerdings hatte das Wirtschaftswachstum zuletzt die Erwartungen übertroffen. Das US-Bruttoinlandsprodukt für das dritte Quartal war um 2,0 Prozent gestiegen, während Volkswirte lediglich mit einem Plus von 1,8 Prozent gerechnet hatten.

  • dapd
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9 Kommentare zu "Bundesaußenminister: Westerwelle fordert Freihandelszone mit den USA"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • @ Michael
    Es liegt mir fern, Ihnen den Wert der Apple-Aktie oder der Produkte abzusprechen. Das überlasse ich ganz Ihrem Ermessen. Mein Problem besteht wie beschrieben darin, in beidem etwas Nützliches zu sehen, zumindest für den der sie kauft.

  • Sauber Guido, damit wir noch mehr bedrückte Zettel, auch Dollar genannt, für unsere Wirtschaftgüter bekommen.
    Kümmern Sie sich mal lieber um das deutsche Gold!

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • @merxdunix
    Lieber merxdunix, Ware ist dann erst etwas wert, wenn sie verkauft wird, und das trifft nun mal bei der Apple Aktie und deren Produkte zu.

  • @ Michael
    Ich werd’ zwar jetzt nicht ganz schlau, ob Sie die Apple-Aktie oder die Apple-Produkte für etwas Nützliches halten. Nach meiner bescheidenen Meinung ist es die Aktie nicht und die Produkte sind es zumindest nicht für deren Besitzer. Diese dienen dazu, die Nutzer auszuspionieren und zu profilieren und ihnen genau die Informationen zukommen zu lassen, die sie haben sollen, um erwartungsgemäß zu handeln. Die durchaus beachtliche Leistungsfähigkeit der Produkte ist nur das Verkaufsargument. Für wen Apple einen derartigen Wert darstellt, soll sich jeder selbst ausmalen.

  • @merxdunix
    Nur mal ein Beispiel, die Apple Aktie war am 20. August 2012 das wertvollste börsennotierte Unternehmen aller Zeiten. Der Computerkonzern erreichte am 20. August einen Börsenwert von über 620 Milliarden US-Dollar. Die gesamten 30 Dax Werte kommen auf einen Börsenwert von ca. 700-800 Milliarden Euro

  • Also zumindest der Fotoversand B&H in New York ist schon mal sehr interessant... :-)

  • Alles gut und richtig, aber haben denn die Amis überhaupt etwas Nützliches zu verkaufen?

  • Westerwelle kommt mir vor wie eine Sprechpuppe. Der spricht nur in auswendig gelernten Textbausteinen.

    Hier hat auch das blinde Huhn Westerwelle mal ein Korn gefunden. Vor allem, weil uns die die Euro-Sozialisten in Europa, die die USA verachten, uns auf ihr Niveau runterziehen wollen.

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