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Bundesbericht So stark wird britische Wirtschaft von EU-Firmen bestimmt

Der Einfluss europäischer Unternehmen in Großbritannien ist kurz vor dem Brexit enorm, zeigt ein Bericht. Das gilt umgekehrt auch für Deutschland.
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Britische Firmen werden oft vom Festland aus kontrolliert – und umgekehrt. Quelle: AFP
Britische und EU-Flagge vor Westminster

Britische Firmen werden oft vom Festland aus kontrolliert – und umgekehrt.

(Foto: AFP)

Berlin Die Unternehmen in Großbritannien sind eng mit dem Rest der Europäischen Union verflochten. So gab es im vergangenen Jahr auf der Insel 65.200 Unternehmen mit einem Besitzer oder mehrheitlichen Anteilseignern in den übrigen 27 EU-Staaten. Das geht aus einem aktuellen Bericht des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Auftrag des Bundesinnenministeriums hervor, der am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde.

Im Rest der Europäischen Union gibt es umgekehrt rund 38.900 britisch kontrollierte Unternehmen. Das Vereinigte Königreich will die EU zum 31. Oktober verlassen Details, auch der künftigen Wirtschaftsbeziehungen, sind derzeit völlig unklar.

Insbesondere in Deutschland sind britische Firmen präsent, mit 7600 Tochterunternehmen und Mehrheitsbeteiligungen. In Irland gibt es 3500, in den Niederlanden 3200 britisch kontrollierte Unternehmen.

Die wirtschaftliche Bedeutung europäischer Firmen in Großbritannien ist den Angaben nach enorm. So entfällt ein Drittel des Bruttoinlandsprodukts (BIP) des Vereinigten Königreichs auf Firmen, deren Besitzer oder Mehrheitseigner in der EU sitzen. Umgekehrt machen britische Firmen nur rund acht Prozent des BIP der übrigen 27 EU-Staaten aus.

Deutschland, das im zweiten Halbjahr 2020 den Vorsitz der EU-Staaten übernimmt, will die sozialen und wirtschaftlichen Ungleichheiten in Europa zu einem Hauptthema seiner Ratspräsidentschaft machen, wie der Staatssekretär im Innenministerium, Markus Kerber, bei der Vorstellung der Datensammlung sagte.

Mehr: „Johnsons Bereitschaft für einen Brexit-Kompromiss ist gestiegen“

  • dpa
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