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Bundespräsident Gauck überrascht die Truppe in Afghanistan

Bundespräsident Joachim Gauck besucht deutsche Soldaten und Polizisten in Masar-i-Scharif. Die Afghanistanreise wurde aus Sicherheitsgründen nicht angekündigt. Gauck sprach den Truppen seinen persönlichen Dank aus.
17.12.2012 - 15:16 Uhr 4 Kommentare
Joachim Gauck wird bei seiner Ankunft in Afghanistan begrüßt. Quelle: Reuters

Joachim Gauck wird bei seiner Ankunft in Afghanistan begrüßt.

(Foto: Reuters)

Masar-i-Scharif Bundespräsident Joachim Gauck hat den Afghanistan-Einsatz bei einem vorweihnachtlichen Truppenbesuch am Hindukusch als Erfolg bezeichnet. „Wir sind nicht am Ziel - und doch spreche ich bewusst von Erfolg“, sagte Gauck am Montag im nordafghanischen Masar-i-Scharif laut Redetext. In der Debatte über den in der Bevölkerung umstrittenen Einsatz forderte er mehr Realismus. Die Medien interessierten Fortschritte leider oft weniger als Bilder und Worte des Scheiterns, bemängelte der Bundespräsident bei seinem ersten Besuch am Hindukusch.

Über verwundete und getötete Soldaten werde immer berichtet, über neue Stromanschlüsse, gelungene Unternehmen und erfolgreiche Schulabschlüsse dagegen selten. „Wenn junge Drachenläufer wieder mehr das Bild dieses Landes prägen, dann hat das mit ihrer Arbeit zu tun“, zollte Gauck dem Einsatz von Soldaten, Polizisten und Entwicklungshelfern Respekt.

Besonders würdigte der Bundespräsident, der mit seiner Lebenspartnerin Daniela Schadt nach Afghanistan reiste, den Dienst der knapp 4500 deutschen Soldaten in dem Land. „Unter welchen Umständen und unter welchem hohen persönlichen Risiko Sie hier arbeiten, ist aus der Ferne kaum zu erahnen“, erklärte er. „Ihre Bereitschaft, als Soldat Entbehrungen in Kauf zu nehmen, ist Ausdruck einer in unserer Gesellschaft nicht selbstverständlichen Bereitschaft zum Dienen und zur Hingabe.“

Die Soldaten nähmen all dies nicht in Kauf, um Land zu gewinnen oder nationale Siegesbanner in der Ferne zu hissen, sondern weil das Parlament ihnen die Verantwortung für die Sicherheit der friedlichen Bewohner Afghanistans übertragen habe. „Sie haben diese Verantwortung angenommen wohl wissend, dass militärisches Handeln allein bestenfalls Räume sichern kann“, sagte Gauck. Nur gemeinsam mit den Entwicklungshelfern sei der Wiederaufbau des Landes machbar.

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    4 Kommentare zu "Bundespräsident: Gauck überrascht die Truppe in Afghanistan"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Es ist schon seltsam in dieser Bundesrepublik. Geäußerte Kritiken sind inhaltilch keine Kritik, sondern einfach nur schlicht und dumm. Ich schäme für die in diesem Forum gemachten Äußerungen und distanziere mich in jeglicher Form.

      Etwas mehr Intellekt stünde uns gut.

      Mit freundlichen Grüßen
      Lilien

    • WERDET UNGERECHTER und sie ZEIGEN SIE euch BEI TATEN und denen GEHT'S NICHT DRUM AM LEBEN ZU BLEIBEN .
      WENN er es EHRLICH MEINEN WÜRDE MIT DEN AFGHANEN , würde er BÜCHER DES WISSENS und in ZWEIFEL KOMMEN , OB WAHRHEIT WEISS und ÜBER andre KULTUREN , mitnehmen , WEGEN MEINER AUS BUCHSPENDEN und DORT KOSTENLOS VERTEILEN , damit die AUS STEINZEIT RAUSKOMMEN und NICHT MOHN LAND DER ERDE BLEIBEN . ABER WILL er NICHT das GLAUBENSMACHT , KONTROLLIERT AN MACHT BLEIBT und VOLK DUMM und NUR GELERNT und GESEHEN , WAS MACHT MACHT LÄSST ??? NATÜRLICH der MACHT die sich von WESTEN KONTROLLIEREN LÄSST und FRAUEN WERDEN DANN ??? ABER GANZE VOLK soll NICHT AUF WEG MENSCHWERDEN KOMMEN , dazu er JA ZUM HÜTEHUND. . . .
      TÄTER mit WAS FÜR MENSCHENBILD und was ihm MENSCH ?


      Gott
      Frank Frädrich
      EIN ORIGINAL .
      SOUVERÄN .

    • WENN er DENKT , dass SOLDATEN im WISSEN ETWAS RICHTIGES ZU MACHEN BRAUCHEN ES VON ihm DENKT er ZIEMLICH SCHLECHT über sie , ABER BEREINIGT GEWISSEN ? GEWISSEN IST MORAL ABHÄNGIG und MENSCHEN KANN NIEMAND WAS BEFEHLEN GEGEN seinen WILLEN . ACH GAUCK und seine SCHULE die SCHAFE ZU HÜTEN . VERSPOCHEN WAR ABENDTEUER und GUTES TUN und GEHT DAS OHNE in GLAUBENSKAMPF EINZUGREIFEN , MIT WAHR IST . . . . ???
      WIEDER ZEIT GEKAUFT ??? SINN ?


      Gott
      Frank Frädrich
      EIN ORIGINAL .
      SOUVERÄN .

    • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

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