Bundeswehr-Verbindung Journalistin nach Todesdrohungen ermordet

Eine frühere Mitarbeiterin eines von der Bundeswehr gegründeten Medienzentrums in Nordafghanistan ist ermordet worden. Einen Tag nach ihrer Ermordung hatte sie eigentlich einen Termin bei der Bundeswehr.
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Die ermordete Journalistin hatte wegen Todesdrohungen offenbar einen Termin bei der Bundeswehr in Afghanistan. Quelle: dpa - picture-alliance

Die ermordete Journalistin hatte wegen Todesdrohungen offenbar einen Termin bei der Bundeswehr in Afghanistan.

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KabulNach Todesdrohungen ist eine frühere Mitarbeiterin eines von der Bundeswehr gegründeten Medienzentrums in Nordafghanistan ermordet worden. Der Sprecher der Provinzregierung, Munir Ahmad Farhad, sagte am Mittwoch, ein unbekannter Attentäter habe am Vortag auf die Journalistin Palwascha Tokhi in ihrem Haus in der Provinzhauptstadt Masar-i-Sharif eingestochen.

Die 27-Jährige habe bis 2013 sechs Jahre lang für das von der Bundeswehr gegründete und unterstützte Bajan-Medienzentrum gearbeitet, sagte Bajan-Direktor Hafis Madschidi. Am Mittwoch - dem Tag nach ihrer Ermordung - hätte sie wegen der Todesdrohungen einen Termin bei der Bundeswehr gehabt.

  • dpa
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