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Cameron und Fernandez Streit um Falklandinseln beim G-20-Treffen

Die Falklandinseln haben beim G-20-Treffens in Mexiko für Ärger zwischen David Cameron und Cristina Fernandez gesorgt. Der britische Premier soll sich geweigert haben einen Umschlag mit UN-Resolutionen anzunehmen.
20.06.2012 - 10:56 Uhr 2 Kommentare
Argentiniens Präsidentin Cristina Fernandez und der britische Premierminister David Cameron. Quelle: Reuters

Argentiniens Präsidentin Cristina Fernandez und der britische Premierminister David Cameron.

(Foto: Reuters)

Los Cabos Am Rande des G-20-Gipfels haben sich der britische Premierminister David Cameron und die argentinische Präsident Cristina Fernandez über die Falklandinseln gestritten. Cameron sei auf Fernandez zugegangen, um mit ihr über eine Bankenreform zu sprechen und habe sie dabei auch aufgefordert, die Meinung der Inselbewohner zu respektieren, sagte der argentinische Außenminister Hector Timerman.

Fernandez habe dem Premierminister daraufhin einen Umschlag mit UN-Resolutionen übergeben wollen, in dem zum Dialog über die Inseln aufgerufen werde. Cameron habe sich jedoch geweigert, den Umschlag entgegenzunehmen und sei gegangen. Ein Sprecher der britischen Regierung sagte dagegen, Cameron habe die Annahme nicht verweigert. Ihm sei nicht klar gewesen, ob Fernandez ihm den Umschlag tatsächlich habe geben wollen.

Die Regierung der Inselgruppe kündigte in der vergangenen Woche eine Volksbefragung über die politische Zukunft des britischen Überseegebiets an. Cameron hat angekündigt, Großbritannien werde die Entscheidung der Menschen respektieren. Argentinien beansprucht die Falklandinseln seit 1833 für sich.

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    2 Kommentare zu "Cameron und Fernandez: Streit um Falklandinseln beim G-20-Treffen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Ja klar, wie Mallorka deutsch!

    • Was soll das alles?
      Die Falkland-Inseln sind britisch!

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