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Cheney: Inspekteure brauchen noch Zeit USA setzen Suche nach Saddams Waffen fort

Die US-Regierung hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, doch noch Massenvernichtungswaffen im Irak zu finden.

HB WASHINGTON. Die Suche werde fortgesetzt, sagte US-Vizepräsident Dick Cheney einem Radio-Interview zufolge, von dem Auszüge am Mittwoch vorab veröffentlicht wurden und das am Donnerstag ausgestrahlt werden sollte.

„Es wird noch eine beachtliche Weile in Anspruch nehmen, um in all die Kämmerchen und (...) Müllhalden und all die Orte im Irak zu sehen, an denen man damit rechnet, so etwas zu finden“, sagte Cheney.



Die USA hatten den Krieg gegen den Irak damit begründet, das Land besitze Massenvernichtungswaffen. Bislang wurden jedoch keine entdeckt.

Trotzdem ist auch der britische Premierminister Tony Blair weiterhin überzeugt, „dass es all diese Waffen im Irak gab“. In einer turbulenten Fragestunde des Unterhauses hatte der Regierungschef am Mittwoch versichert, die Suche werde fortgesetzt.

Unterdessen haben sich Saudi-Arabien und Kuwait bereit erklärt, über einen Erlass eines Teils der Schulden des Iraks zu verhandeln. Voraussetzung für eine Übereinkunft sei aber, dass eine irakische Regierung an der Macht sei, teilten die beiden Länder mit. Der Irak schuldet Saudi-Arabien rund 30 Mrd. Dollar. Die Schulden gegenüber Kuwait werden auf 12 bis 15 Mrd. Dollar geschätzt.

Zuvor hatten bereits die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar angekündigt, dem Irak einen Großteil seiner Schulden bei den beiden Staaten von rund sieben Mrd. Dollar zu erlassen.

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