Chile Brennende Straßenbarrikaden bei Protesten

Einige Vermummte haben in Chile – vor einem landesweiten Streik – im Berufsverkehr Straßenbarrikaden in Brand gesetzt. Die Demonstranten fordern bessere Arbeitsbedingungen, eine Steuerreform und kostenlose Bildung.
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Menschen demonstrieren auf den Straßen in Santiago. Einkommen sind in Chile sehr ungleich verteilt und Bildung ist extrem teuer. Quelle: dpa

Menschen demonstrieren auf den Straßen in Santiago. Einkommen sind in Chile sehr ungleich verteilt und Bildung ist extrem teuer.

(Foto: dpa)

SantiagoVor einem landesweiten Streik in Chile haben am Donnerstagmorgen (Ortszeit) einige Vermummte im Berufsverkehr Straßenbarrikaden in Brand gesetzt. Zudem brannte in der Hauptstadt Santiago ein Nahverkehrsbus aus.

Mit dem Streik will die größte Arbeitergewerkschaft des Landes bessere Arbeitsbedingungen und eine Steuerreform durchsetzen. Studenten verlangen zudem kostenlose Bildung. Es wird erwartet, dass sich auch Bergarbeiter dem Streik anschließen.

Chile, der Welt größter Kupferproduzent, wird zwar oft für seine hohen Wachstumsraten gelobt. Die Einkommen sind jedoch sehr ungleich verteilt. Zudem ist Bildung sehr teuer. Angesichts der Demonstrationen für Reformen haben die Beliebtheitswerte des chilenischen Präsidenten Sebastian Piñera stark gelitten.

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1 Kommentar zu "Chile: Brennende Straßenbarrikaden bei Protesten"

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  • "...Chile, der Welt größter Kupferproduzent, wird zwar oft für seine hohen Wachstumsraten gelobt. Die Einkommen sind jedoch sehr ungleich verteilt. Zudem ist Bildung sehr teuer. ..."
    Seit der Machtübernahme durch den Diktator Pinochet haben dort die Neoliberalen - Friedmans "Chicago-Boys" - das Sagen in der Wirtschaftspolitik. Ergebnis siehe Oben.

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