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China 53 Milliarden Dollar für Brasiliens Infrastruktur

Brasilien ist die erste Station auf der Südamerika-Reise von Chinas Ministerpräsident Li. Er versprach Präsidentin Rousseff Investitionen in Höhe von 53 Milliarden Dollar. Peking will so seinen Einfluss ausbauen.
19.05.2015 - 19:46 Uhr 1 Kommentar
Chinas Ministerpräsident kam nicht mit leeren Händen nach Brasilien: Sein Land investiert 53 Milliarden Dollar in die Infrastruktur. Quelle: ap
Li Keqiang und Dilma Rousseff

Chinas Ministerpräsident kam nicht mit leeren Händen nach Brasilien: Sein Land investiert 53 Milliarden Dollar in die Infrastruktur.

(Foto: ap)

Brasilia Brasilien und China haben Investitionsvorhaben im Volumen von 53 Milliarden Dollar vereinbart. Diese sollten Brasilien beim weiteren Ausbau der Infrastruktur helfen und die generell die schwächelnde Wirtschaft des Landes voranbringen, sagte Präsidentin Dilma Rousseff am Dienstag in Brasilia auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem chinesischen Ministerpräsidenten Li Keqiang.

Li erklärte, die Kooperation der beiden Länder werde auch der Weltwirtschaft Auftrieb geben. Zudem würden sie zu einer Stabilisierung der Finanzmärkte in China und Brasilien und auch in Schwellenländern beitragen.

Brasilien ist die erste Station auf der Südamerika-Reise von Li. Er will noch Kolumbien, Peru und Chile besuchen. Auch dort werden umfassende Wirtschaftsvereinbarungen erwartet. Der chinesische Präsident Xi Jinping hatte im Januar Investitionen im Volumen von 250 Milliarden Dollar binnen zehn Jahren in Lateinamerika in Aussicht gestellt. Damit will China seinen Einfluss in der Region ausbauen, die lange von den USA dominiert wurde.

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    1 Kommentar zu "China: 53 Milliarden Dollar für Brasiliens Infrastruktur"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Seit Jahren ist zu beobachten, daß China eine langfristig angelegte und äußerst kluge Außenpolitik verfolgt. Diese dient der Absicherung der eigenen wirtschaftlichen wie politischen Interessen und verknüpft Investitionen mit konkreten Projekten. Der Westen könnte von dieser Strategie lernen, statt an marode Staaten mit korrupten Eliten Entwicklingshilfe zu leisten, die - ohne Gegenleistung - in den Taschen dieser Eliten versickert. Statt dessen ist Europa mit Migrantenströmen aus Afrika konfrontiert, weil die korrupten wie inkompetenten Eliten dieser Staaten nichts zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Situation in ihren Ländern unternimmt.

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