Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

China will Anteil erneuerbarer Energien mehr als verdoppeln Energiekonferenz will Wind- und Sonnenkraft fördern

Die internationale Energiekonferenz „Renewables 2004“ hat dazu aufgerufen, Hindernisse beim Einsatz erneuerbarer Energien zu beseitigen. Die Delegierten einigten sich am Freitag auf ein internationales Aktionsprogramm.

HB BONN. Nach vier Konferenz-Tagen einigten sich die Delegierten aus 154 Ländern in Bonn am Freitag auf eine Erklärung zur Förderung erneuerbarer Energien, eines internationalen Aktionsprogramms und der Vereinbarung von strategischen Umsetzungs-Empfehlungen. Demnach sollen Hindernisse für den Einsatz von Wind, Erdwärme, Sonnen- und Wasserkraft beseitigt werden. Vereinbart wurde etwa eine stärkere internationale Kooperation beim Bau regenerativer Anlagen und bei deren Finanzierung vor allem für ärmere Länder.

„Wir haben eine politische Botschaft an die Welt gerichtet“, sagte Entwicklungshilfeministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD), die die Konferenz zusammen mit Umweltminister Jürgen Trittin (Grüne) leitete. Die Konferenz habe gezeigt, dass erneuerbare Energien als große politische Herausforderung dieses Jahrhunderts allgemein akzeptiert sei.

Trittin sagte, das ambitionierte Aktionsprogramm werde helfen, das globale Klima zu schützen. Die 165 beschlossenen Einzelprojekte sollten helfen, rund eine Milliarde Menschen, die heute noch keinen Zugang zu Energie haben, diesen zu verschaffen. Wieczorek-Zeul betonte, dass die Förderung erneuerbarer Energien im Einklang mit den Uno-Zielen stehe, wonach durch Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Energie-Versorgungssicherheit die Armut auf der Welt verringert werden soll. Die Vereinbarungen sind politische Willenserklärungen und haben keinen bindenden Charakter.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen