Chinas Entwicklungsbank Partner im Belastungstest

Chinas Entwicklungsbank spaltet den Westen: Die USA bekämpfen sie, die Europäer treten ihr bei. Eine Abkehr vom US-zentrierten Bretton-Woods-System ist schon lange im Gespräch.
Die Mitglieder der Entwicklungsbank im Oktober 2014 in Peking: Inzwischen beteiligen sich auch Europäer. Quelle: Reuters
Gründungstreffen

Die Mitglieder der Entwicklungsbank im Oktober 2014 in Peking: Inzwischen beteiligen sich auch Europäer.

(Foto: Reuters)

WashingtonGeld ist Macht, und fördern heißt herrschen. Wer Fördermittel zahlt, der stellt sich selbst über den Hilfsempfänger. Er kann Einfluss nehmen und sichert sich Dankbarkeit. Für Chinas machtbewussten Präsidenten Xi Jinping war es daher ein wichtiger Baustein seiner Diplomatie, eine eigene „asiatische“ – also: chinesische – Förderbank zu gründen.

Die Asian Infrastructure Investment Bank (AIIB) soll in Konkurrenz stehen zu Weltbank, Internationalem Währungsfonds und Asiatischer Entwicklungsbank – den Bretton-Woods-Institutionen, mit denen die USA, der große Rivale Chinas auf der Weltbühne, nach dem Zweiten Weltkrieg die internationale Finanzarchitektur begründet haben.

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