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Christine Lagarde IWF-Chefin warnt vor Brexit-Folgen für die britische Wirtschaft

Egal ob es zu einem geregelten oder einem harten Brexit kommt: Die britische Wirtschaft werde „nie wieder so gut wie jetzt sein“, prophezeit Christine Lagarde.
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Die IWF-Chefin Lagarde warnte, der Brexit werde die bisherige Art des Handels mit dem Vereinigten Königreich auf den Kopf stellen. Quelle: AP
Christine Lagarde

Die IWF-Chefin Lagarde warnte, der Brexit werde die bisherige Art des Handels mit dem Vereinigten Königreich auf den Kopf stellen.

(Foto: AP)

DubaiNach Ansicht von IWF-Direktorin Christine Lagarde hat der Austritt aus der Europäischen Union für Großbritanniens Wirtschaft lediglich Nachteile. Sie werde „nie wieder so gut wie jetzt sein“, sagte die Chefin des Internationalen Währungsfonds am Sonntag in Dubai.

Dies gelte sowohl für einen etwaigen reibungslosen Brexit als auch für einen „brutalen“ Brexit ohne verlängerte Frist am 29. März. Lagarde warnte, der Brexit werde die bisherige Art des Handels mit dem Vereinigten Königreich auf den Kopf stellen.

Der Ausstieg ist für den 29. März vorgesehen, London und Brüssel streiten sich aber über das Brexit-Abkommen. Die Angst vor einem ungeordneten Brexit ist groß: Unternehmer und Wirtschaftsexperten fürchten Chaos durch Zölle und andere Handelsbarrieren zwischen Großbritannien und der Europäischen Union.

In London bat die britische Regierung indes das Parlament um mehr Zeit in den Verhandlungen mit der EU. Der Minister für Kommunen, James Brokenshire, erklärte, die Abgeordneten sollten nicht später als am 27. Februar über den Brexit-Plan von Premierministerin Theresa May abstimmen können.

Das Versprechen kann als Versuch gedeutet werden, am Donnerstag einen Showdown abzuwenden: Dann soll das Parlament über die nächsten Schritte im Brexit-Verfahren abstimmen.

Mitte Januar hatten die Abgeordneten Mays Scheidungsvertrag abgelehnt und diese so gezwungen, in Brüssel nachzuverhandeln. Dort zeigen sich die Verantwortlichen aber unwillig, den bisherigen Brexit-Vertrag erneut aufzuschnüren. Mays Gegner werfen ihr vor, absichtlich Zeit zu verschwenden und das Parlament so zu einer Last-Minute-Entscheidung zwischen dem ausgehandelten Abkommen oder keinem Abkommen zu zwingen.

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