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CIA und MI6 Kommandeur Libyens will Entschuldigung

Weil die Geheimdienste der USA und Großbritanniens an seiner Festnahme beteiligt gewesen sein sollen, fordert ein libyscher Kommandeur der Rebellen-Truppen eine Entschuldigung der beiden Länder.
05.09.2011 - 02:23 Uhr 1 Kommentar
Foyer im CIA-Hauptquartier in Langley (Archiv). Westliche Geheimdienste sollen eng mit den Folterknechten Gaddafis kooperiert haben. Quelle: dpa

Foyer im CIA-Hauptquartier in Langley (Archiv). Westliche Geheimdienste sollen eng mit den Folterknechten Gaddafis kooperiert haben.

(Foto: dpa)

London Ein Anführer der Truppen der neuen Führung in Libyen hat von den USA und Großbritannien eine Entschuldigung gefordert, nachdem bekanntgeworden war, dass die Geheimdienste beider Länder bei seiner Festnahme geholfen haben sollen. „Was mir passiert ist, war illegal und verdient eine Entschuldigung“, sagte Abdel Hakim Belhadsch am Sonntag der britischen BBC. Der Zeitung „The Guardian“ sagte Belhadsch, er erwäge Klagen gegen beide Länder. Trotz allem werde die neue Führung des Landes mit den USA und Großbritannien aber künftig „geregelte Beziehungen“ führen.

Am Wochenende war bekanntgeworden, dass der US-Geheimdienst CIA sowie die britischen Behörden Libyen bei der Gefangennahme und Überstellung Belhadschs Hilfe angeboten haben sollen. Der Oppositionelle war den aus den Archiven der libyschen Geheimdienste zutage geförderten Dokumenten zufolge im Jahr 2004 in Bangkok gefasst und nach Libyen gebracht worden. Dort saß er nach eigenen Angaben sieben Jahre im Gefängnis und wurde „regelmäßig gefoltert“. So habe es etwa Schlafentzug und ständigen Lärm gegeben. „Ich bin überrascht, dass die Briten in diese schmerzhafte Zeit meines Lebens involviert waren“, sagte Belhadsch britischen Medien.

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