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Cizre in der Türkei Über 30 Tote bei Auseinandersetzungen

Der Konflikt zwischen Kurden und der türkischen Regierung eskaliert: Bei einer Demonstration der pro-kurdischen Partei HDP wurden mehr als 30 Menschen getötet. Die Regierung verhängte eine Ausgangssperre.
10.09.2015 - 17:21 Uhr
Bis zu 32 militante Kurden und ein Zivilist seien bei den Unruhen in Cizre getötet worden, teilte das türkische Innenministerium mit. Die pro-kurdische Partei HDP sprach von 21 getöteten Zivilisten. Quelle: AFP
HDP-Demonstration

Bis zu 32 militante Kurden und ein Zivilist seien bei den Unruhen in Cizre getötet worden, teilte das türkische Innenministerium mit. Die pro-kurdische Partei HDP sprach von 21 getöteten Zivilisten.

(Foto: AFP)

Istanbul/Idil In der Stadt Cizre im Südosten der Türkei sind trotz einer Ausgangssperre mindestens 30 Menschen bei Auseinandersetzungen zwischen der Kurdischen Arbeiterpartei PKK und Sicherheitskräften ums Leben gekommen. Innenminister Selami Altinok teilte am Donnerstag mit, bis zu 32 militante Kurden und ein Zivilist seien getötet worden, seit die Ausgangssperre am Freitag verhängt wurde. Die prokurdische Partei HDP sprach von 21 getöteten Zivilisten. Der Konflikt zwischen der verbotenen PKK und Sicherheitskräften hat sich verschärft, seit im Juli eine Waffenruhe scheiterte.

Ein am Mittwoch begonnener Protestzug prokurdischer Abgeordneter nach Cizre wurde von Sicherheitskräften gestoppt. Die Parlamentarier, unter ihnen HDP-Chef Selhattin Demirtas, EU-Minister Ali Haydar Konca und Entwicklungsminister Müslüm Dogan, ließen sich auf einem Hügel in der Nähe der Grenze zu Syrien und dem Irak nieder. Sie wollten so ihren Protest gegen das Vorgehen gegen die Kurden ausdrücken, erklärte die HDP.

Die Regierung dürfe nicht damit durchkommen, was in Cizre geschehen sei, sagte Demirtas dem Fernsehsender IMC. Er werde „die Stimme von Cizre in die Welt tragen“. Seine Partei gehört einer Koalition an, die die Türkei bis zur Neuwahl im November führt.

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    So lästert das Netz über die skurrile Kostümshow
    Erdogan6
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    Das Bild ist keine Montage, sondern Realität: Vor der Haupttreppe im neuen türkischen Präsidentenpalast in Ankara stehen Recep Tayyip Erdogan und sein Gast, Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas, schütteln sich die Hände und blicken ernst in die Kamera. Ein skurriles Bild, das auch Grünen-Chef Cem Özdemir amüsiert.

    Quelle: @cem_oezdemir

    (Foto: Screenshot Twitter)
    Erdogan1
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    Mit Schild und Speer standen die Wächter Spalier auf der Haupttreppe des 500 Millionen Euro teuren neuen Amtssitzes in Ankara, den der türkische Staatspräsident erst im Oktober vergangenes Jahr bezogen hatte. In den sozialen Medien bleiben die Reaktionen nicht aus – wie in diesem Screenshot bei Twitter zu sehen ist.

    Quelle: @CansuOezdemir

    (Foto: Screenshot Twitter)
    Erdogan3
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    Bei den Kostümen der Schauspieler handelt es sich um militärische Kostüme aus jenen 16 Reichen, die nach offizieller Darstellung als Vorfahren der heutigen Türken gesehen werden, darunter das Reich der Hunnen, der Seldschuken und natürlich das Osmanische Reich. Sie sind der Stolz der Türken. Montage entdeckt bei @EmmiBruddler

    (Foto: Screenshot Twitter)
    Erdogan7
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    Auf Twitter kursieren Bilder Erdogans mit Klonfiguren oder Foto-Montagen, die ihn mit Figuren wie dem Superhelden Hulk zeigen.

    Quelle: @satrayni

    (Foto: Screenshot Twitter)
    Erdogan10
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    Die Reaktionen aus der Türkei kommen ziemlich humorvoll daher. Die türkische Internetseite „Zaytung“, die mit Berichten, die meist sehr übertrieben sind, amüsiert stellt den türkischen Staatschef gleich in mehreren Rollen dar: hier mal als Ritter...

    (Foto: Screenshot Twitter)
    Erdogan13
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    ...hier mit den Fantasiewesen Pokémon und Pikachu...

    (Foto: Screenshot Twitter)
    Erdogan12
    7 von 13

    ...hier schauen auch die Teletubbies im „Weißen Palast“ vorbei...

    (Foto: Screenshot Twitter)
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