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Claire Grady Auch US-Vize-Heimatschutzministerin reicht Rücktritt ein

Nach Ressortchefin Kirstjen Nielsen hat nun auch die stellvertretende Heimatschutzministerin Claire Grady ihren Rücktritt eingereicht.
Update: 10.04.2019 - 02:23 Uhr Kommentieren
Grady gibt ihren Posten als stellvertretende Heimatschutzministerin auf. Quelle: Reuters
Claire Grady

Grady gibt ihren Posten als stellvertretende Heimatschutzministerin auf.

(Foto: Reuters)

WashingtonNach US-Heimatschutzministerin Kirstjen Nielsen verlässt auch deren kommissarische Stellvertreterin, Claire Grady, ihren Posten. Nielsen schrieb am Dienstabend (Ortszeit) auf Twitter, Grady habe US-Präsident Donald Trump ihren Rücktritt angeboten - mit Wirkung zu diesem Mittwoch. An diesem Tag will auch Nielsen offiziell ihr Amt niederlegen.

Trump hatte am Sonntag auf Twitter angekündigt, dass Nielsen abtreten werde und Kevin McAleenan, der Chef der US-Grenzschutzbehörde CBP, die Leitung des Ministeriums kommissarisch übernehmen solle. In der regulären Rangfolge des Ressorts wäre es an Grady gewesen, für Nielsen nachzurücken. Damit Trump seinen Wunschkandidaten McAleenan durchsetzen konnte, musste Grady den Weg frei machen.

Es ist fraglich, ob sie das aus freien Stücken tat. Die „New York Times“ hatte zuvor unter Berufung auf Gradys Umfeld berichtet, sie wolle nicht freiwillig zu Gunsten von McAleenan abtreten.

Die Personalie ist Teil eines größeren personellen Umbaus im Bereich des Heimatschutzministeriums. Am Montag hatte das Weiße Haus angekündigt, dass auch der - Nielsen unterstellte - Direktor des Secret Service, Randolph Alles, in Kürze seinen Posten räume werde. Ein Grund wurde nicht genannt. Der Secret Service ist unter anderem für den Schutz des Präsidenten und anderer Politiker zuständig. Erst am Mittwoch hatte Trump die Behörde noch ausdrücklich gelobt.

Für Nielsens Abgang wurde ebenfalls kein Grund genannt; sie soll schon seit längerem bei Trump in Ungnade gefallen sein. US-Medien hatten unter Berufung auf Nielsens Umfeld berichtet, die Ministerin gehe nicht freiwillig, sondern sei zum Rückzug gedrängt worden.

Mehr: Lesen Sie hier, warum der neue US-Heimatschutzminister McAleenan kein Hardliner ist und dennoch das Vertrauen von Präsident Trump genießt.

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  • dpa
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