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Corona-Pandemie IWF ruft Staaten zur Zusammenarbeit im Kampf gegen die Krise auf

Der Internationale Währungsfonds empfiehlt eine Erhöhung der Staatsausgaben und eine Lockerung der Geldpolitik. Die Staaten sollen sich zudem enger abstimmen.
16.03.2020 - 23:35 Uhr Kommentieren
Die IWF-Chefin fordert eine globale Abstimmung im Kampf gegen das Coronavirus. Quelle: AFP
Kristalina Georgieva

Die IWF-Chefin fordert eine globale Abstimmung im Kampf gegen das Coronavirus.

(Foto: AFP)

Berlin Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat eine engere globale Abstimmung im Kampf gegen die Coronakrise angemahnt. „Mit der Ausbreitung des Virus wird die verstärkte Koordination von Maßnahmen der Schlüssel zur Stärkung des Vertrauens und zur Stabilisierung der Weltwirtschaft sein“, schrieb IWF-Direktorin Kristalina Georgieva in einem Blogeintrag.

Um lang anhaltende wirtschaftliche Schäden zu verhindern, sei eine weitere Erhöhung der Staatsausgaben nötig: „Das Argument für koordinierte und synchronisierte globale Konjunkturmaßnahmen werden von Stunde zu Stunde stärker“, so die IWF-Chefin. Sie erinnerte an die gemeinsame Reaktion der Industrie- und Schwellenländer auf die Finanzkrise 2008. Doch von der damaligen Kooperationsbereitschaft ist derzeit wenig zu spüren. 

Der IWF rät zudem zu einer engen internationalen Abstimmung und weiteren Lockerung der Geldpolitik. Die Europäische Zentralbank und die US-Notenbank Federal Reserve, die in den vergangenen Tagen entsprechende Maßnahmen beschlossen haben, können sich in ihrem Kurs bestätigt fühlen. Den Banken bei der Anwendung der Regulierungen Flexibilität einzuräumen, hält der Währungsfonds ebenfalls für ratsam.

Die G7-Staaten berieten am Montag über die Krise, die Finanzminister der Euro-Zone fanden sich zu einer Videokonferenz zusammen. Die Eurogruppe setzte die Schuldenvorschriften des Europäischen Stabilitätspakts faktisch aus. Zudem soll der Euro-Rettungsfonds EMSprüfen, ob er Maßnahmen ergreifen kann. Die EU-Staaten wollen ihre Kontrollen an den europäischen Binnengrenzen besser abstimmen

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    In Deutschland verstärkt die Bundesregierung den Kampf gegen die Krise. Die erst am Freitag im Parlament beschlossene erweiterte Kurzarbeit soll jetzt sogar rückwirkend zum ersten März gelten. Außerdem will Justizministerin Christine Lamprecht (SPD) die dreiwöchige Antragspflicht für Insolvenzen aussetzen. Das soll verhindern, dass Unternehmen nur deshalb pleite gehen, weil Hilfen nicht rechtzeitig bei ihnen angekommen.

    Mehr: Eurogruppe prüft ESM-Hilfsprogramm gegen ökonomische Folgen der Epidemie.

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