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Coronakrise USA steuern auf fünf Millionen Corona-Infizierte zu

Der US-Kongress ringt um ein Hilfspaket, während die Corona-Zahlen im Land rasant steigen. Mehr als 100 Konzernchefs warnen vor einer wirtschaftlichen Katastrophe.
05.08.2020 - 16:14 Uhr Kommentieren
Die Zahl der Neuinfektionen steigt in den USA rasant. Quelle: Reuters
New York

Die Zahl der Neuinfektionen steigt in den USA rasant.

(Foto: Reuters)

Washington Drei Monate vor den Präsidentschaftswahlen breitet sich die Corona-Pandemie in den USA weiter rasant aus. Am Dienstagabend zählten die USA mehr als 156.000 Todesfälle aufgrund des Covid-19-Virus und rund 4,75 Millionen Infizierte. Damit leben etwa ein Viertel der 18,4 Millionen weltweit positiv getesteten Menschen in den USA.

Mehrere US-Bundesstaaten haben eine Initiative gestartet, um das Tempo der Testergebnisse zu verbessern. Der Zugang zu Tests hatte sich in den vergangenen Monaten verbessert, vor allem in größeren Städten werden Abstriche in Arztpraxen und Feuerwehrstationen angeboten. Doch die Labors kommen teilweise mit den Auswertungen nicht hinterher, kritisieren Gesundheitsexperten.

Die Gouverneure der Bundesstaaten Maryland, Louisiana, Massachusetts, Michigan, Ohio und Virginia arbeiten nun verstärkt mit privaten Herstellern zusammen, um die Bearbeitungszeit zu verkürzen. Die Kooperation erfolgt mit der Rockefeller Foundation und zwei US-amerikanischen Herstellern von Corona-Schnelltests. In Washington ringt der US-Kongress derweil weiter um ein Corona-Konjunkturpaket.

Im zweiten Quartal 2020 war die US-Wirtschaft so stark eingebrochen wie noch nie zuvor, besonders der Konsum ging zurück. Die Pandemie hat eine Massenarbeitslosigkeit ausgelöst, von der sich das Land nur langsam erholt. An diesem Freitag werden neue Jobzahlen erwartet.

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    Vergangene Woche lief eine Sonderhilfe für Arbeitslose aus, doch Demokraten und Republikaner können sich nicht darauf einigen, bis zu welchem Zeitpunkt diese verlängert werden soll. Auch ist umstritten, ob das Paket staatliche Beihilfe für Wohnen, Essen und die Logistik von Briefwahlen enthalten soll.

    Einzig in einem Punkt zeichnet sich ein Konsens ab: Beide Parteien sprechen sich für neue Direktzahlungen in Höhe 1200 Dollar pro Haushalt aus. Seit März hat der Kongress rund 2,5 Billionen US-Dollar bewilligt, um die Wirtschaft anzukurbeln. Das aktuelle Paket soll zwischen einer Billion und drei Billionen US-Dollar kosten. 

    CEOs warnen Kongress vor Folgen

    Besorgniserregend ist die Entwicklung vor allem für kleine Unternehmen im ganzen Land. Mehr als 100 CEOs großer US-Konzerne haben den Kongress vor katastrophalen wirtschaftlichen Konsequenzen und einem Dominoeffekt auf Waren und Dienstleistungen gewarnt.

    Bis September erwarten sie eine „Welle von dauerhaften Schließungen, wenn nicht bald die richtigen Schritte unternommen werden. Scheitern kleine Unternehmen, werden aus vorübergehenden Entlassungen langfristige Jobverluste.“

    Der Brief wurde von Microsoft-CEO Satya Nadella, Walmart-CEO Doug McMillon und David Hoffmann, CEO von Dunkin’ Brands, unterzeichnet. Auch Facebook, Costco und American Express schlossen sich an. Angestoßen wurde die Initiative vom früheren CEO von Starbucks, Howard Schultz. 

    US-Präsident Donald Trump verteidigte in einem Interview mit dem Analyseportal Axios das Krisenmanagement seiner Regierung. „Menschen sterben, das stimmt“, sagte er. „Es ist, was es ist. Aber das bedeutet nicht, dass wir nicht alles tun, was wir können. Die Lage ist unter Kontrolle, soweit man sie kontrollieren kann.“

    Trump hob unter anderem den Reisebann gegen China und Europa als wirksame Maßnahme hervor. Mitglieder der Coronavirus-Taskforce im Weißen Haus widersprechen Trump. So betonte Koordinatorin Deborah Birx am Montag, die Pandemie verschlimmere sich, und die USA müssten sich auf eine „neue Phase“ vorbereiten. 

    Mehr: Minus 32,9 Prozent: Historischer Konjunktursturz in den USA

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