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Covid-19 Corona-Fallzahlen in China steigen wieder

Das Virus wird über Ansteckungen im Ausland wieder nach China importiert. Menschen in Wuhan kritisieren indes schlechte Quarantänebedingungen.
06.03.2020 - 13:03 Uhr Kommentieren
Die Stimmung in der chinesischen Großstadt ist angespannt. Quelle: AFP
Notunterkünfte in WUhan

Die Stimmung in der chinesischen Großstadt ist angespannt.

(Foto: AFP)

Peking 143 Menschen haben sich laut am Freitag veröffentlichten Daten der chinesischen Gesundheitsbehörde am Donnerstag neu mit dem Coronavirus infiziert. Damit steigt die Zahl den zweiten Tag infolge wieder. Zuvor hatte es einen mehrere Tage dauernden Abwärtstrend gegeben. (Alle aktuellen Entwicklungen in unserem Newsblog)

126 der Fälle wurden in Wuhan, der Stadt in Zentralchina, die als Epizentrum des Virus gilt, gemeldet. 17 wurden im Rest von China gemeldet. Chinas Gesundheitsbehörde erklärte, dass 16 dieser 17 Fälle „importiert“ seien - also Menschen, die sich außerhalb Chinas angesteckt und in die Volksrepublik zurückgekehrt sind.

Bereits am Mittwoch hatte sich die Zahl der Infizierten in China leicht auf 139 erhöht. Dienstag hatte es noch 119 neue Fälle gegeben, Montag 125 Fälle. Mittlerweile haben sich mehr als 80.500 Menschen in China mit dem Krankheitserreger angesteckt. 3.042 Menschen sind an den Folgen des Virus gestorben. (Stand: 06.03., 12 Uhr)

Während im Rest Chinas die Fallzahlen nach unten gehen, Provinzen die Alarmstufen senken und Unternehmen langsam zurück zur Normalität finden, ist die Situation in Wuhan nach wie vor sehr kritisch. Auch in den vergangenen Tagen wurden aus der Elf-Millionen-Einwohner-Metropole täglich Todesfälle im zweistelligen Bereich gemeldet.

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    In Wuhan herrscht große Unzufriedenheit darüber, wie Behörden dort mit den Menschen umgehen. Viele Bewohner stehen in ihren Wohnungen unter Quarantäne. Sogenannte Nachbarschaftskomitees sollen sich darum kümmern, dass sie mit Lebensmitteln versorgt werden.

    Als Chinas Vizepremierministerin Sun Chunlan sich am Donnerstag anschaute, wie diese Nachbarschaftskomitees Bewohner in Quarantäne versorgen, machten viele ihrem Unmut Luft. „Fake, Fake“, schrien einige von ihren Balkonen. Sie meinten damit offenbar, dass die lokalen Behörden zwar versprochen hatten, die Menschen unter Quarantäne mit Lebensmitteln zu versorgen, aber sie tatsächlich nicht ausreichend versorgen.

    Videos von der öffentlich geäußerten Kritik wurde am Freitag auch von „People‘s Daily“, dem Sprachorgan der Kommunistischen Partei, geteilt. Die Vizepremierministerin habe sofort eine eingehende Untersuchung angeordnet, hieß es in dem zugehörigen Post dazu.

    Mehr: Das Angst-Virus – Wege aus der Corona-Panik. Der Handelsblatt-Wochenendtitel.

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