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„Das war ein großer Tag für uns und für Dänemark" Dänen bestätigten Rechtsregierung

Die Dänen haben die Rechtsregierung von Ministerpräsident Anders Fogh Rasmussen bei der Parlamentswahl am Dienstag für eine zweite Amtszeit bestätigt.

HB KOPENHAGEN. Die rechtsliberale Partei Venstre des 52-jährigen Regierungschefs erhielt bei den Folketingwahlen mit ihrem konservativen Koalitionspartner und der rechtspopulistischen Dänischen Volkspartei (DVP) als Mehrheitsbeschafferin 95 der 175 Parlamentssitze und damit einen mehr als bei den Wahlen 2001.

Rasmussen sagte: „Das war ein großer Tag für uns und für Dänemark. Ich freue mich, dass es so ein klares Ergebnis gab.“ Seine Partei stellt erneut die stärkste Fraktion, verlor aber vier ihrer bisher 56 Mandate. Sie kam auf 29 % und verlor 2,2 %punkte. Die Konservativen konnten drei Mandate zu ihren bisherigen 16 hinzugewinnen und erhielten 10,3 gegenüber zuletzt 9,1 %. Die Rechtspopulisten von der DVP steigerten sich von zwölf auf 13,2 % und stellen künftig 24 statt 22 Abgeordnete.

Die bis zu den Wahlen 2001 in Dänemark dominierenden Sozialdemokraten wurden mit einem Minus von 3,4 %punkten auf 25,9 % klarer Wahlverlierer. Sie stellen künftig 47 statt 52 Abgeordnete. Parteichef Mogens Lykketoft (59) übernahm die Verantwortung für die Niederlage und sagte: „Dies war für uns ein Tiefpunkt, aber auch ein Wendepunkt.“ Er kündigte seinen Rückzug von der Parteispitze an.

Die höchsten Gewinne aller Parteien erzielte die sozialliberale Oppositionspartei „Radikale Venstre“, die sich von 5,2 auf 9,2 % steigerte und künftig 16 statt neun Abgeordnete stellt. Auf dem linken Parlamentsflügel gewann die kleine Einheitsliste mit einem Plus von 1,1 %punkten auf 3,4 % zwei zu ihren vier Sitzen hinzu. Die Volkssozialisten verloren 1 von zwölf Mandaten und kamen mit einem Minus von 0,4 %punkten auf 6 %.

Die Christdemokraten verloren alle vier Sitze, weil sie mit 1,8 % unter der Zwei-Prozent-Sperrklausel blieben. Die Wahlbeteiligung lag mit 84,9 % deutlich unter der von 2001, als 87,1 % der Stimmberechtigten zur Wahl gegangen waren.

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