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David Hydes ganze Geschichte Uno-Praktikant plante Zelt-Aktion als PR-Coup

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Heiligt der Zweck die Mittel?

Ein Uno-Praktikant konnte seine Miete in Genf nicht zahlen und schlief in einem Zelt. (sdm)

Posted by Handelsblatt on Thursday, August 13, 2015

Unter dem Facebook-Post zu dem Artikel auf der Handelsblatt-Seite entsponn sich eine Diskussion über die Situation des Praktikanten. Alexander Wilhelm schreibt etwa: „Wer einen Praktikumsvertrag in der Schweiz annimmt, welcher unbezahlt ist, zeigt sich doch mit den Bedingungen des Vertrages einverstanden – muss also dann die Konsequenzen tragen. Wenn ich die Konsequenzen nicht tragen kann, kann ich das Praktikum auch leider nicht annehmen. So schlau hätte er sein müssen.“

Nutzer Eric Eberle setzte dem entgegen: „Ich denke die Botschaft des Artikels ist eher, dass es traurig ist, dass man bei einem Job für die Uno der immerhin 8 Stunden am Tag geht nicht einen Cent Bezahlung bekommt und sich so logischerweise auch nichts leisten kann.“

Fest steht, dass der 22-jährige Hyde mit seiner Aktion große Aufmerksamkeit für die Situation von Uno-Praktikanten geschaffen hat. War es also nur ein PR-Stunt, auf viele Medien hereingefallen sind? Darauf antwortet Hyde in einem Interview mit „Jet d'Encre“: „Ich war ein unbezahlter Praktikant bei der Uno und ich habe in einem Zelt gelebt. Diese Fakten sind wahr.“

Auf die Frage, ob er nicht trotzdem Medien und Leser in gewisser Weise getäuscht habe, um Aufmerksamkeit zu erregen, und nun der der Zweck die Mittel heilige, erklärt Hyde: „Ich glaube, über diese Frage sollten junge Leute auf der ganzen Welt richten, die mit der aktuellen Realität von unbezahlten Praktika konfrontiert werden.“

Sagen Sie uns dazu Ihre Meinung auf unserer Facebook-Seite oder in den Kommentaren.

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