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IWF-Chefin in Davos Lagarde fordert von China mehr Yuan-Klarheit

Das Gespenst des Währungskrieges aus China macht die Weltwirtschaft weiter schaudern. Beim Weltwirtschaftsforum in Davos fordert IWF-Chefin Lagarde von Peking mehr Klarheit beim Umgang mit der Landeswährung.
Die Weltwirtschaft braucht laut Lagarde mehr Klarheit über den Umgang der chinesischen Regierung mit der Landeswährung Yuan. Quelle: ap
IWF-Chefin Christine Lagarde

Die Weltwirtschaft braucht laut Lagarde mehr Klarheit über den Umgang der chinesischen Regierung mit der Landeswährung Yuan.

(Foto: ap)

DavosDie Finanzmärkte benötigen nach Meinung von IWF-Chefin Christine Lagarde mehr Klarheit und Sicherheit bezüglich des Umgangs der chinesischen Behörden mit der Landeswährung Yuan. Dabei sei vor allem das Verhältnis des Yuan zum US-Dollar von Interesse, sagte Lagarde am Samstag beim Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos.

Der Yuan ist locker an den Dollar gekoppelt, und die chinesische Zentralbank bestimmt arbeitstäglich den Referenzkurs. Nach der Konjunkturabkühlung der zweitgrößten Volkswirtschaft nach den USA war der Yuan weiter abgewertet worden. Dieses Vorgehen schürte Sorgen vor einem Währungskrieg.

Auf die Frage, ob Lagarde Kapitalverkehrskontrollen zur Verhinderung eines massiven Geldabflusses durch China für eine gewisse Zeit unterstützen würde, antwortete die Französin nicht direkt: „Sicherlich wäre der massive Gebrauch von Reserven nicht eine besonders gute Idee. ... Einiges davon wurde auch bereits genutzt.“

Damit zahlt die Welt
Platz 10: Singapur Dollar
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Das asiatische Land gilt als einer der begehrtesten Finanzstandorte der Welt. Wenig Regulierung, viele Banken und die geografische Nähe zu China locken zahlreiche Investoren. Im Dezember 2014 wurden laut „Swift Watch“ 0,9 Prozent des globalen Zahlungsverkehrs in Singapur Dollar abgewickelt.

Platz 9: Hongkong Dollar
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Auf Hongkong treffen fast die gleichen Eigenschaften wie auf Singapur zu. Dementsprechend oft wurde mit der asiatischen Währung bezahlt. In Hongkong-Dollar wurden 1,3 Prozent des weltweiten Zahlungsverkehrs abgewickelt. Im Vorjahreszeitraum waren es etwa ein Prozent.

Platz 8: Schweizer Franken
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Die Schweizer Währung hat nach der Loslösung vom Euro-Kurs an Attraktivität verloren. Der Schweizer Franken wertete im Anschluss dramatisch auf. Im Dezember landete die Währung hinsichtlich des Zahlungsverkehrs mit 1,4 Prozent auf dem achten Platz. Ein Jahr zuvor wurden noch 1,8 Prozent der weltweiten Bezahlungen in Schweizer Franken abgewickelt, womit die Währung auf den sechsten Platz landete.

Platz 7: Australischer Dollar
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Australien hat eine funktionierende Wirtschaft. Zu verdanken hat das Land das vor allem dem nachhaltig starken Wachstum vieler asiatischer Länder. China gehört zu den Hauptgeschäftspartnern von Australien. Solange die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt wächst, wächst auch Australiens Wirtschaft. Kein Wunder also, dass 1,8 Prozent der Bezahlungen auf diesem Planeten in Australischen Dollar getätigt werden.

Platz 6: Kanadischer Dollar
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Kanada zählt zu den größten Volkswirtschaften der Welt. Der Nachbarstaat der USA mischt daher auch im Bereich des Zahlungsverkehrs bei den Größten mit. 1,9 Prozent aller Zahlungen auf dieser Welt wurden mit Kanadischen Dollar realisiert.

Platz 5: Yuan
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Den größten Sprung im Dezember 2014 machte der chinesische Yuan. Von Platz 13 im Januar 2013 nahmen die Zahlungen so stark zu, dass der Yuan im Dezember 2014 auf den fünften Platz vorrückte. 2,2 Prozent der weltweiten Zahlungen wurden in Yuan abgewickelt.

Platz 4: Yen
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Noch gehört Japan zu den stärksten Volkswirtschaften der Welt. Doch die jahrzehntelange Deflation macht dem Land zu schaffen. Japans Ministerpräsident Shinzo Abe versucht mit einer aggressiv expansiven Geldpolitik dies zu ändern. Allerdings sind die Erfolge allenfalls kurzfristiger Natur. Der japanische Yen war nichtsdestotrotz eines der beliebtesten Zahlungsmittel im Dezember 2014. 2,7 Prozent der Zahlungen wurden mit Yen-Banknoten getätigt.

Noch in diesem Jahr will der Internationale Währungsfonds (IWF) die chinesische Währung, auch Renminbi (RMB) genannt, in den Korb der Weltreservewährungen aufnehmen, womit die Bedeutung des Yuan international stark gewinnen würde.

Chinas Wirtschaft ist 2015 so schwach gewachsen wie seit einem Vierteljahrhundert nicht mehr. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) kletterte um 6,9 Prozent nach 7,3 Prozent im Jahr zuvor.

  • rtr
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