Zum Davos 2016 Special von Handelsblatt Online

Weltwirtschaftsforum 2016 Warum die Chefs mit mieser Laune nach Davos reisen

Viele Chefs kommen mit mulmigen Gefühlen zum Elitegipfel in die Alpen – denn sie sehen die weltweiten Wachstumsaussichten für ihre Unternehmen in Gefahr. Der Absturz der Börsenkurse ist ein eindeutiges Warnsignal.
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Am meisten sorgen sich die deutschen Manager über die staatliche Überregulierung, geopolitische Risiken und die Schuldenkrise. Quelle: Reuters
Davos unter Schnee

Am meisten sorgen sich die deutschen Manager über die staatliche Überregulierung, geopolitische Risiken und die Schuldenkrise.

(Foto: Reuters)

DavosDas diesjährige Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos soll eigentlich ein Signal zum Aufbruch ins digitale Zeitalter werden. Doch die meisten Manager reisen mit mulmigen Gefühlen zum Elitegipfel in die Schweizer Berge. Zwei Drittel der Top-Manager weltweit sehen für die Wachstumsaussichten ihrer Unternehmen heute mehr Gefahren als vor drei Jahren. Das ergab eine Umfrage der Wirtschaftsberatungsgesellschaft PriceWaterhouseCoopers (PwC) unter mehr als 1.400 Chief Executives (CEO) rund um den Globus. Nur noch ein Viertel von ihnen glaubt, dass sich die Lage der Weltwirtschaft in den kommenden zwölf Monaten verbessert.

Die deutschen Vorstandschefs sind sogar noch etwas pessimistischer als ihre Kollegen aus den anderen Industrieländern: Nur knapp 30 Prozent rechnet damit, in diesem Jahr überhaupt Wachstum zu erzielen.
„Die Verunsicherung in den Chefetagen nimmt weiter zu. Die Zunahme weltweiter politischer Krisen und Konflikte, die Entwicklung des Ölpreises, das verlangsamte Wachstum von Chinas Wirtschaft und die Herausforderungen durch Zuwanderung sind neue Risiken, die sich spürbar auf die Stimmungslage der Top-Manager ausgewirkt haben. 2016 wird kein Erfolgsjahr“, sagte Norbert Winklejohann, Vorstandssprecher von PwC-Deutschland.

World Economic Forum Davos 2016
Themen einer 16-seitigen Beilage zum Treffen der globalen Elite aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft unter anderem:

  • Beschäftigt – Siemens-Chef Joe Kaeser erwartet einen Gesprächsmarathon. Warum er nach Davos fährt
  • Getrieben –Vorstand Philipp Rösler erklärt, wie das WEF die Mächtigen der Welt zusammenbringt. Ein Interview.
  • Verwandelt – Die Digitalisierung stellt Branche für Branche auf den Kopf. Beispiele aus Industrie und Finanzen.

  • Jetzt lesen: Den Digitalpass vier Wochen gratis testen und das komplette Handelsblatt Topic „World Economic Forum“ kostenlos als PDF downloaden oder die gedruckte Ausgabe am Mittwoch als Beilage im Handelsblatt am Kiosk erwerben.

    Am meisten sorgen sich die deutschen Manager über die staatliche Überregulierung, geopolitische Risiken und die Schuldenkrise. Mehr als verdoppelt hat sich jedoch die Angst vor gesellschaftlicher Instabilität. Die PwC-Experten führen das vor allem auf die Erschütterungen durch die aktuellen Flüchtlingskrise zurück.

    Verunsichert wird die deutsche Wirtschaftselite auch durch den technologischen Wandel. Die Cyber-Kriminalität und das Tempo des technischen Fortschritts stehen bei den unternehmerischen Risiken zusammen mit dem Fachkräftemangel ganz oben. Der Grund ist, dass die sogenannte vierte industrielle Revolution viele bisherige Geschäftsmodelle infrage stellt und unsere Arbeitswelt massiv verändern wird. Nach einer Studie des WEF wird die digitale Revolution zusammen mit anderen Faktoren in den nächsten fünf Jahren rund fünf Millionen Arbeitsplätze in den 15 wichtigsten Industrie- und Schwellenländern vernichten.

    Weltwirtschaftsforum 2016: Das passiert am ersten Tag

    „Jede bisherige industrielle Revolution wurde von zwei Kräften angetrieben, nämlich von Automatisierung und Konnektivität, allerdings noch nie in dieser Intensität. Diese beiden Kräfte werden sich auf die einzelnen Länder, Unternehmen und Menschen ganz unterschiedlich auswirken. Diejenigen, die sich wirtschaftlich darauf einstellen können, werden für diese dynamische Zukunft besser gerüstet sein“, sagte UBS-Verwaltungsratschef Axel Weber bei der Vorstellung eines „White Papers“ zur Digitalisierung in Davos.

    Industrieländer werden stärker profitieren
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    31 Kommentare zu "Weltwirtschaftsforum 2016: Warum die Chefs mit mieser Laune nach Davos reisen"

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    • Herr dM

      Der Bundespräsident ist mit Sicherheit keine Marionette von Merkel oder gar der AFD.

      Solche Aussagen taugen schlechtenfalls als einfaeltiges Pegidaplakat oder humoristisch für ihren Karneval. Im HB-Forum disqualifizieren Sie sich bestenfalls mit solchen Aussagen wie wenig sie sich mit deutscher Politik auskennen.


    • SWR lädt AfD aus TV-Runde aus, auf Druck von SPD/ Grüne!

      Die wahren Un-Demokraten haben ein Gesicht: Malu Dreyer und Winfried Kretschmann. Der Wähler in BW und RP sollte daraus seine konsequenten Schlüsse ziehen.

      Ein klarer Fall für die EU: Verstoss gegen den Rechtsstaatsmechanismus. Mal sehen, wann das Verfahren eingeleitet wird.

      Es zeigt mal wieder, der zwangsfinanzierte ÖR in Deutschland ist nicht neutral, sondern wird von den herrschenden Parteien dominiert.

    • Sie in Europa schlagen den falschen Weg ein.

      Durch Obergrenzen und Grenzschliessungen wird das eigentlich Problem nicht gelöst.

      Sie oder besser WIR alle müssen die Ursachen bekämpfen. Und zwar für ebenso für Asylberechtigte wie auch Armutsfluechtlinge.

    • Herr Steiner,

      Erstens leben Sie in einer Demokratie und die Meinungsfreiheit ist im Grundgesetz verankert.

      Zweitens besitze ich die Deutsche Staatsangehörigkeit.

      Drittens pflege ich Geschäftsbeziehungen mit Europa und Deutschland.

      Ich lasse mir ganz bestimmt nicht den Mund verbieten. Wenn Sie mit mir auf Augenhöhe diskutieren wollen, gerne. Anschuldigungen wie Troll etc. verpuffen wirkungslos.

    • Herr dM

      Falsche Schlussfolgerung und Stimmungsmache.

      Wenn Österreich tatsächlich Obergrenzen einführen sollte und seine Grenzen schliesst, kommt über Österreich niemand mehr nach Deutschland.

      Erstaunlich wie einfache Bürger auch in diesem Forum manipuliert werden sollen, indem die falschen Schlussfolgerungen kolportiert werden.

    • Herr Hofmann!


      Deutschland besitzt jede Menge Werte und Kultur und eine eigene Identität.

      Deutschland braucht aber nicht jene Werte und Kultur für die die AFD wirbt!

    • Deutschland ist überhaupt nicht instabil.

      Vielleicht besuchen Sie mal zur Abwechslung und zur Erweiterung ihres wirtschaftlichen Horizonts jene Informationsquellen, die Ihnen ein umfassendes Bild liefern?

      Sie scheinen ja de AFD mächtig auf den Leim gegangen zu sein.


    • Selten solch einen Unsinn gelesen:

      "Der Absturz der Börsenkurse ist ein deutliches Warnsignal" ??

      Börsenprofis haben seit jeher davon gelebt, dass die Börsenkurse volatil sind: Bei fallenden Kursen kaufen; bei steigenden Kursen verkaufen; den Gewinn einsacken und mitnehmen!

      Und was soll diese primitive AfD-Wahlwerbung als Kommentar zum Weltwirtschaftsgipfel ???

    • Gauck hält Begrenzung von Migration nicht für „unethisch“
      Der Herr steigt auch aus dem Boot, Merkel säuft langsam aber sicher ab.

    • AfD BW: Mehr Intellekt und Bildungsgrad habe ich selten oder nie in einer anderen Partei in der Führungsriege gesehen.

      Das Gegenteil sind die Grünen: Eine Anhäufung von Alt-68-Träumern, Studienabbrechern wie Göring-E, C Roth etc,, RAF-Terrorismus Sympathisanten und aktive Unterstützer wie Fischer, Trittin etc.

      Aber die links-durchsetzten Medien, insb. der ÖR wollen uns täglich das Gegenteil verkaufen, daran wird doch dem letzten Idioten deutlich, was für ein verzerrtes Bild hier jeden Tag über die Kanäle des Staatsfernsehens verbreitet wird. Wäre es nicht so traurig, man müsste sich täglich kaputt lachen.

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