Zum Davos 2017 Special von Handelsblatt Online

+++ Live-Blog Davos +++ „Deutschland muss Führungsrolle in Europa übernehmen“

Bis Freitag diskutieren etwa 3.000 Spitzenpolitiker, Wirtschaftsbosse und Wissenschaftler in dem Schweizer Wintersportort über Antworten auf politische, soziale und wirtschaftliche Probleme. Der zweite Tag im Newsblog.
Update: 18.01.2017 - 16:37 Uhr 23 Kommentare
Quelle: AP
Ursula von der Leyen
(Foto: AP)

DavosAm zweiten Tag dreht sich in den Graubündner Bergen alles um die großen politischen Turbulenzen und Krisen, die das Weltgefüge aus den Angeln zu heben drohen. Hochranginge Politiker wie der US-Vizepräsident Joe Biden, die neue kanadische Außenministerin Chrystia Freeland und der italienische Finanzminister Pier Carlo Padoan, aber auch Topmanager wie Philips-Chef Frans van Houten, Facebook-COO Sheryl Sandberg und Hewlett-Packard-Chefin Meg Whitman sind heute in Davos vertreten.

+++ Ex-Admiral Stavridis über Russland und eine Auflösung der Nato +++

„Ich weiß nicht, was in diesem Raum los wäre, aber im Kreml würden sie jede Menge Wodka trinken,“ sagte der frühere US-Admiral und Nato-Oberbefehlshaber James Stavridis auf dem Weltwirtschaftsforum über die wahrscheinliche russische Reaktion auf eine Auflösung des Verteidigungsbündnisses Nato.

Die besten Zitate des Tages
„Deutschland muss Führungsrolle in Europa übernehmen.“
1 von 10

In einer Diskussionsrunde betont Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen, dass „wir für etwas kämpfen, nicht gegen etwas“. Demokratie, offene Gesellschaften, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte seien die Punkte, für die Europa und die USA in ihrer Allianz geeint kämpfen. Zudem „muss Europa einen fairen Anteil an der Last schultern“.

„In den Industrieländern ist die Mittelschicht definitiv in der Krise.“
2 von 10

IWF-Chefin Christine Lagarde sieht den Kampf gegen Ungleichheiten in der Gesellschaft als zentrales Element im Umgang mit Populisten. Ausufernde Ungleichheit sei kontraproduktiv für nachhaltiges wirtschaftliches Wachstum, sagte die Direktorin des Internationalen Währungsfonds in Davos. Um dem gegenzusteuern, müsse unter anderem Reichtum umverteilt werden. Dies sei ein zentraler Punkt jeder Strategie, so Lagarde.

Globalisierung mit mehr Protektionismus in den einzelnen Ländern umzukehren, sei der falsche Weg.
3 von 10

Laut der IWF-Chefin müsse eine Strategie gegen Ungleichheiten auch eine genaue Analyse beinhalten, wie neue Technologien den Arbeitsmarkt beeinflussen.

„Viele Menschen glauben, dass die politische Elite komplett versagt hat.“
4 von 10

Die Leute seien laut Eric Cantor, Investmentbanker bei Moelis&Company, auf der Suche nach starken Führern, die auch ihre Identität bewahren könnten. Er sieht aber auch noch einen anderen Lösungsansatz: „Wenn wir das Vertrauen zurückgewinnen wollen, müssen wir vor allem das Problem der Einwanderung lösen.“

„Ich bin ein großer Fan der Globalisierung.“
5 von 10

Auch der scheidende Vizepräsident der USA, Joe Biden, ist zu Gast. Die Globalisierung habe aber nicht nur positive Effekte. Dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinanderklaffe, sei ebenso eine Folge der Globalisierung.

Russland will „die jahrzehntelangen Fortschritte“ zerstören.
6 von 10

Weiterhin hat der 74-Jährige mit scharfen Angriffen gegen Russland zur Verteidigung der liberalen Weltordnung aufgerufen.

„Wir haben keine Vision in Europa.“
7 von 10

Dem italienischen Finanzminister, Pier Carlo Padoan, fehlt ein Plan, den die Europäische Union den populistischen Kräften entgegensetzen kann. Europa habe keine Antwort auf Trump oder die Brexit-Entscheidung.

+++ Von der Leyen wirbt für Zusammenarbeit mit den USA +++

„Wir kämpfen für etwas, nicht gegen etwas“, sagte die CDU-Politikerin am Mittwoch auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. „Wir kämpfen für Demokratie, für offene Gesellschaften, für Rechtsstaatlichkeit, für Menschenrechte.“ Diese Werte seien es, die Europa und die USA in der Allianz verbänden.

+++ Deutschland muss Führungsrolle in Europa übernehmen +++

Von der Leyen betonte erneut, dass die europäischen Mitglieder der Verteidigungsallianz sich wie von Trump gefordert stärker engagieren müssten. „Europa muss einen fairen Anteil an der Last schultern.“ Aber dies geschehe zum Teil bereits; so habe Deutschland seinen Verteidigungsetat erhöht, sein Personal aufgestockt.

Deutschland müsse eine Führungsrolle in Europa übernehmen, eine Führung „aus der Mitte heraus“. Dies gehöre zum Kern von Demokratie: gemeinsam zu überlegen, wie Lösungen aussehen könnten, auch wenn dies manchmal lange dauern könne und frustrierend sei. Lange Zeit hätten sich auch die USA keine starke europäische Verteidigungspolitik gewünscht, sagte von der Leyen. „Das hat sich grundlegend geändert.“

+++ Sind die transatlantischen Beziehungen an einem Wendepunkt? +++

In einer Diskussionsrunde, unter anderem mit Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen, wird eine Antwort auf die Frage gesucht, wie sich die aktuelle politische Lage auf die die transatlantischen Beziehungen auswirkt.

+++ Kein Vertrauen mehr in Davos +++

Eric Cantor, früherer Mehrheitsführer im US-Repräsentantenhaus und jetziger Investmentbanker bei Moelis&Company spricht von einer weltweiten Bewegung, wie man sie in Amerika seit 70 Jahren nicht mehr gesehen habe. „Viele Menschen glauben, dass die politische Elite komplett versagt hat. Es gibt kein Vertrauen mehr in die Leute, die hier in Davos versammelt sind.“

Stattdessen suchten die Menschen nach starken Führern, die auch ihre Identität bewahren könnten. Die Formel freier Märkte funktioniere eben nicht für alle. „Wenn wir das Vertrauen zurückgewinnen wollen, müssen wir vor allem das Problem der Einwanderung lösen,“ so Cantor weiter.

+++ Der rasante Wandel macht den Menschen Angst +++
Alexander de Croo, der stellvertretende Ministerpräsident Belgiens sprach in Davos von einem rasanten Wandel, der den Menschen Angst mache. „Viele Fragen sich, ob wir als Gesellschaft überhaupt noch Fortschritte machen. Die Populisten nutzen zwei Werkzeuge: Angst und Identität“. Das sei eine toxische Kombination, weil sie die Welt in Gut und Böse einteilt und die Bösen immer die anderen seien.

+++ Globalisierung umkehren nicht der richtige Weg +++

Die Globalisierung mit mehr Protektionismus in den einzelnen Ländern umkehren zu wollen, sei ihrer Ansicht nach der falsche Kurs, sagte die IWF-Chefin weiter. Eine Strategie gegen Ungleichheiten müsse auch eine genaue Analyse beinhalten, wie neue Technologien den Arbeitsmarkt beeinflussen

+++ IWF-Chefin Lagarde: Weniger Ungleichheit wichtig gegen Populisten +++

IWF-Chefin Christine Lagarde sieht den Kampf gegen Ungleichheiten in der Gesellschaft als zentrales Element im Umgang mit Populisten. Ausufernde Ungleichheit sei kontraproduktiv für nachhaltiges wirtschaftliches Wachstum, sagte die Direktorin des Internationalen Währungsfonds in Davos. Um dem gegenzusteuern, müsse unter anderem Reichtum umverteilt werden. Dies sei ein zentraler Punkt jeder Strategie, so Lagarde.

+++ Russland will „Jahrzehnte des Fortschritts“ zerstören +++

Mit scharfen Angriffen gegen Russland hat der scheidende US-Vizepräsident Joe Biden zur Verteidigung der liberalen Weltordnung aufgerufen. „Russland nutzt jedes verfügbare Mittel, um gegen das europäische Projekt vorzugehen“, sagte Biden am Mittwoch auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos.

Er beschuldigte Russland, Energie als Waffe zu nutzen, Oligarchen zu ermächtigen, Politiker zu zwingen, Cyberangriffe auszuführen und „die jahrzehntelangen Fortschritte zurückzugewinnen“.

Mit Blick auf bevorstehende Wahlen in der EU sagte Biden: „Wir müssen mit weiteren Versuchen rechnen, sich in den demokratischen Prozess einzumischen. Es wird wieder passieren.“ Putin habe eine andere Vorstellung von der Zukunft, demnach sich schwächere Nationen fügen müssten.

+++ Bekenntnis zur Nato +++

Biden bekräftigte die „heilige Verpflichtung“ zur Bündnistreue mit den Nato-Partnern. Es gelte, den Kampf gegen Cyberterrorismus und Falschnachrichten zu stärken. Mit Blick auf Herausforderungen wie soziale Ungleichheit und den Aufstieg von Populisten sagte Biden: „Lösungen hängen nicht von Washington alleine ab.“

+++ Biden: „Globalisierung ist nicht nur positiv“ +++

„Ich bin ein großer Fan der Globalisierung,“ sagte der noch amtierende Vizepräsident der USA, Joe Biden in seiner Abschiedsrede. Aber Globalisierung habe nicht nur positive Effekte. Dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinanderklaffe, sei ebenso eine Folge der Globalisierung.

+++ Abschiedsrede in Davos +++

„In zwei Tagen wird es einen neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten geben“, sagte noch amtierende US-Vizepräsident Joe Biden in seiner Farewell-Rede in Davos. „Aber die internationalen Entscheidungen liegen nicht allein bei Washington.“ Jede einzelne Nation müsse wegweisende Entscheidungen für die Zukunft treffen, „die das Leben unserer Kinder und Enkelkinder bestimmen werden.“

+++Italienischer Finanzminister: Europa hat keine Vision +++

Die Europäische Union hat nach Ansicht von Italiens Finanzminister Pier Carlo Padoan keinen Plan, den sie populistischen Kräften entgegensetzen kann. Europa habe keine Antwort auf die Herausforderungen wie den künftigen US-Präsidenten Donald Trump sowie die Brexit-Entscheidung der Briten, sagte Padoan am Mittwoch auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos.

„Wir haben keine Vision in Europa.“ Es gebe keine einfache Antwort, sondern nur schwierige Lösungen. „Wir brauchen eine Vision für die Menschen, die bisher fehlt“, betonte Padoan.

Die besten Zitate des Tages
„Deutschland muss Führungsrolle in Europa übernehmen.“
1 von 10

In einer Diskussionsrunde betont Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen, dass „wir für etwas kämpfen, nicht gegen etwas“. Demokratie, offene Gesellschaften, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte seien die Punkte, für die Europa und die USA in ihrer Allianz geeint kämpfen. Zudem „muss Europa einen fairen Anteil an der Last schultern“.

„In den Industrieländern ist die Mittelschicht definitiv in der Krise.“
2 von 10

IWF-Chefin Christine Lagarde sieht den Kampf gegen Ungleichheiten in der Gesellschaft als zentrales Element im Umgang mit Populisten. Ausufernde Ungleichheit sei kontraproduktiv für nachhaltiges wirtschaftliches Wachstum, sagte die Direktorin des Internationalen Währungsfonds in Davos. Um dem gegenzusteuern, müsse unter anderem Reichtum umverteilt werden. Dies sei ein zentraler Punkt jeder Strategie, so Lagarde.

Globalisierung mit mehr Protektionismus in den einzelnen Ländern umzukehren, sei der falsche Weg.
3 von 10

Laut der IWF-Chefin müsse eine Strategie gegen Ungleichheiten auch eine genaue Analyse beinhalten, wie neue Technologien den Arbeitsmarkt beeinflussen.

„Viele Menschen glauben, dass die politische Elite komplett versagt hat.“
4 von 10

Die Leute seien laut Eric Cantor, Investmentbanker bei Moelis&Company, auf der Suche nach starken Führern, die auch ihre Identität bewahren könnten. Er sieht aber auch noch einen anderen Lösungsansatz: „Wenn wir das Vertrauen zurückgewinnen wollen, müssen wir vor allem das Problem der Einwanderung lösen.“

„Ich bin ein großer Fan der Globalisierung.“
5 von 10

Auch der scheidende Vizepräsident der USA, Joe Biden, ist zu Gast. Die Globalisierung habe aber nicht nur positive Effekte. Dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinanderklaffe, sei ebenso eine Folge der Globalisierung.

Russland will „die jahrzehntelangen Fortschritte“ zerstören.
6 von 10

Weiterhin hat der 74-Jährige mit scharfen Angriffen gegen Russland zur Verteidigung der liberalen Weltordnung aufgerufen.

„Wir haben keine Vision in Europa.“
7 von 10

Dem italienischen Finanzminister, Pier Carlo Padoan, fehlt ein Plan, den die Europäische Union den populistischen Kräften entgegensetzen kann. Europa habe keine Antwort auf Trump oder die Brexit-Entscheidung.

+++ Bill Gates und seine Einsatztruppe +++

Auch Multimilliardär Bill Gates kommt nach Davos, um nach Lösungsansätzen zu suchen. Denn erklärtes Ziel des 1971 gegründeten World Economic Forum ist es, „den Zustand der Welt zu verbessern“. In seinem Interview mit unserem USA-Korrespondenten Thomas Jahn (in der morgigen Ausgabe des Handelsblatts zu lesen), spricht er über seine geplante Einsatztruppe für Epidemien, die in Zukunft schnell benötigte Impfstoffe liefern sollen, um Epidemien wie Ebola oder die Vogel-Grippe bekämpfen zu können.

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Verkehr und Sicherheit
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Freizeit/Sonstiges
Fotos: DPA, BLOOMBERG, T. Tuma, Nik Hunger

+++ Unsicherheit durch Brexit verschreckt Kunden +++

Der Schweizer Elektrokonzern ABB sieht 2017 als Übergangsjahr. Die Stimmung in der Energiebranche sei weiterhin gedämpft, sagte Firmenchef Ulrich Spiesshofer am Mittwoch am Rande des Weltwirtschaftsforums zu CNBC.

„2017 wird wahrscheinlich ein Übergangsjahr und 2018 erwarten wir wieder etwas mehr Dynamik im Markt.“ Kunden würden wegen des Brexits ihre Projekte verschieben. „Es gibt viele Unsicherheiten und das wird die Märkte dämpfen“, sagte der ABB-Chef.

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23 Kommentare zu "+++ Live-Blog Davos +++: „Deutschland muss Führungsrolle in Europa übernehmen“"

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  • Welches Deutschland soll eine Führungsrolle übernehmen? Das Deutschland von Merkel für die alle das Volk sind die hier leben ? Also auch Rassisten,Islamisten
    Kriminelle und Co?.

    Nein,Danke warten wir jetzt erst einmal ab ,wie in Amerika die Wirtschaft die schon immer regiert hat und Politiker an Fäden geführt hat , diese nun zerschnitten hat und
    selber vorne weg regiert.

    Wenn das ein Erfolgsmodell wird , kann das auch in Deutschland funktionieren.

    Also Führer ,Führungsmacht mit diesen Politikern in Berlin, dann zerfällt die Eu noch schneller wie es jetzt passiert.

  • Unter Führungsrolle ist bei Deutschland im allgemeinen zu verstehen, dass unsere europäischen Freunde Merkel gönnerhaft auf die Schulter klopfen und wir dann deren Rechnungen bezahlen dürfen.

  • @Harald


    ,..einmalige Erde....

    Alleine unsere Milchstrasse besitzt 300 Milliarden Sonnen. Alleine von der Erde können theoretisch 50 Milliarden Galaxien beobachtet werden. Das unsere Erde so einmalig ist, glaube ich im Hinblick auf die Gaußche Glockenkurve eher nicht. Viel whrscheinlich könnte sein, daß wir demnächst Besuch von Klaatu bekommen, wenn sich unsere Eliten nicht mal langsam einigen, wer von den rivalisierenden Gruppen denn die Weltherrschaft erlangen soll....

    https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Tag,_an_dem_die_Erde_stillstand_%282008%29

    ;-D

  • Einer der Kommentatoren in diesem Forum verwechselt die exotherme chemische Energie mit der Kernkraft.
    „Uran hat z.b. eine große Energieflussdichte (also viel Energie mit geringen Rohstoff Einsatz) gegenüber der Kohle oder Gas.“

  • So Typen wie Winterkorn Zumwickel & Co, was machen die mit ihren ganzen Millionen?
    Das können diese Typen ihr Leben lang nicht ausgeben, nein sie versuchen mit ihrem Kapital, noch mehr Kapital anzuhäufen, welches dann immer mehr Menschen im Geldbeutel fehlt.
    Zudem hat ein Jahresgehalt von zig Millionen von Euros oder Dollars rein gar nichts mehr mit leistungsgerechter Bezhalung zu tun.
    Soviel Leistung kann eine Einzelperson gar nicht erbringen.
    Jeder dieser Großkonzern-Spitzenmanagertypen braucht abertausende Mitarbeiter, die sienen Erfolg erst ermöglichen, gleiches gilt auch für den Mittelstand und die Handwerker. Ohne fähige Mitarbeiter, die man heutzutage oft auch schlecht bezahlt, würden diese Typen gar keine Existenzberechtigung haben, geschweige denn, solche unanständigen Millionensummen abkassieren.
    Es ist auch eine Frage des Anstandes und der persönlichen Haltung, dass man selbstkritisch diese Vergütungsstrukturen hinterfragt.
    Das ist jedenfalls meine Meinung zum Thema.

  • Ohne die aufgenommenen Kredite gibt es keine weiteren Vermögenszuwächse bei den Kapitalgebern.

    Sie kennen ja den Spruch, der auch immr wieder gerne von den Banken beworben wird:
    „Sein Geld für sich arbeiten zu lassen.“

    Drücken sie einmal einem 100 € Schein eine Schaufel in die Hand, da bin ich ja mal gespannt, wie der Geldschein dann für Sie arbeitet.

  • Meinte natürlich „Trinkwasserverschmutzung“, danke.

  • @ Holger
    „Ich habe den Eindruck, dass in Deutschland die Leistungsträger in der Industrie mit eher überdurchschnittlichen Einkommen am unzufriedensten mit dem herschenden System sind. Eine noch weitergehende Umverteilung die diese Leistungsträger wohl bezahlen müssten, würde diese sicherlich nicht mit dem System versöhnen.“

    Warum sind die Leute unzufrieden.
    Sie haben einen guten Job und verdienen im Gegensatz zum Rest der Bevölkerung sehr gut. Kann man nicht einfach mal zufrieden und dankbar sein?
    Und wenn man den vierten Porsche in der Garage stehen hat, auch etwas mehr abgeben?
    Sind wir doch mal ehrlich, seit nunmehr einigen Jahrzehnten wird in unserem auf Zins basierenden Schuldgeldsystem vom Schuldner zum Kapitalgeber umverteilt.
    Deshalb über die Jahrzehnte die wachsende Ungleichheit zwischen Vermögenden und Vermögenslosen, die oft verschuldet sind.
    Auch heute zahlen Sie auf Kredite weiterhin Zinsen.
    Ohne die aufgenommenen Kredite gibt es keine weiteren Vermögenszuwächse bei den Kapitalgebern.
    Das ist ja heute weltweit unser Problem, zu wenige solvente neue Kreditnehmer, die Geld nachfragen und sich verschulden.

  • @ Harald Trautmann

    WISSEN Sie überhaupt zu 100% sicher, dass Erdöl ein fossiler Brennstoff ist - und sein Vorkommen damit endlich?? Oder wissen Sie es nicht definitiv und plappern einfach nach, was Sie irgendwo gelesen haben?
    "Sie sahen sich die Theorie des fossilen Ursprungs an, und nachdem sie tief in der Literatur gegraben hatten, sagten sie, dass dies absolut absurd ist, es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis dafür, es gibt keine Kausalität, die demonstriert wurde, es ist nur in amerikanischen Geologielehrbüchern an der Universität behauptet, und weil es so viele Male wiederholt wird, stellt niemand auch nur die Frage, ob Öl ein fossiler Brennstoff ist oder ob Kohle ein fossiler Brennstoff ist (...)
    Wenn man das größte Ölfeld der Welt nehmen würde, Ghawar in Saudi-Arabien, das 1948 entdeckt wurde, und berechnete die Barrel Öl, die Ghawar bis heute produziert hat, und stellte sich dann hypothetisch vor, dass man einen toten Dinosaurier umwandelte, dass man die Biomasse des Dinosauriers nehmen könnte, inklusive Knochen, 100 Prozent, 1 zu 1, und wandelte sie in Erdöl um, was natürlich niemand behaupten würde, dass das möglich ist, aber nur zu vermuten, dass man einen Würfel von komprimierten Dinosaurier-Überbleibseln bräuchte, der 19 Meilen breit, 19 Meilen hoch und 19 Meilen tief ist – um nur dieses eine große Ölfeld in Saudi-Arabien zu berücksichtigen."
    http://www.larsschall.com/2011/03/30/wir-sind-inmitten-einer-epochalen-tektonischen-verschiebung-%E2%80%93-teil-2/

  • Das Problem der radioaktiven Abfälle bleibt aber auch bei der Kernfusion mit Wasserstoffatomen bestehen.
    Nur der anfallende radioaktive Abfall halbiert sich in etwa gegenüber Uran.

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