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Wirtschaftsnobelpreisträger Angus Deaton „Die Globalisierung macht nicht alle zu Gewinnern“

Wirtschaftsnobelpreisträger Angus Deaton kennt die zwei Seiten der Globalisierung. Im Interview erklärt er, warum viele Amerikaner unzufrieden sind, wo Deutschland ein Vorbild ist und wie man den Fortschritt bremsen kann.
„Man kann auch mit China konkurrieren.“ Quelle: laif
Nobelpreisträger Angus Deaton

„Man kann auch mit China konkurrieren.“

(Foto: laif)

Sir Angus Deaton lächelt und schüttelt leicht den Kopf. Der Wirtschaftsnobelpreisträger hat gerade dem überraschenden Plädoyer des chinesischen Präsidenten Xi Jinping für mehr Freihandel in Davos zugehört. „Das hätte ich auch sagen können“, schmunzelt Deaton. Er ist vom Nutzen der Globalisierung überzeugt, kennt aber auch ihre Kehrseiten.

Herr Deaton, der chinesische Präsident hat sich hier in Davos als Bewahrer des Freihandels präsentiert. Hat er damit die traditionelle Rolle der USA übernommen?
Auch wir in den USA glauben noch an die Globalisierung und dass viele Menschen davon profitieren können. Aber wir haben gemerkt, dass nicht alle zu Gewinnern werden.

 
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