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Weltwirtschaftsforum in Davos 2019

WEF 2019 Welche Krise? Vermögen der Davos-Milliardäre steigen seit 2009

Die nach Davos einfliegende Welt-Elite ist reicher denn je. Seit 2009 steigen die Vermögen der Milliardäre.
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Davos 2019: Vermögen der WEF-Milliardäre seit 2009 gestiegen Quelle: AP
World Economic Forum 2019

Das Vermögen von einem Dutzend Davos-Teilnehmer des Jahres 2009 stieg um insgesamt 175 Milliarden US-Dollar, während das Median-Vermögen der US-Haushalte stagnierte.

(Foto: AP)

Ein Jahrzehnt nachdem die Finanzkrise die Champagner-Stimmung beim World Economic Forum verdorben hatte, hat die in dieser Woche erneut zusammentreffende Crème de la Crème wieder einiges zu feiern, und zwar ganz schön.

David Rubenstein hat sein Vermögen seit 2009 verdoppelt, Jamie Dimon hat seinen Nettowert mehr als verdreifacht und Stephen Schwarzman hat seinen Reichtum um das Sechsfache erhöht.

Das ist eine starke Leistung angesichts der wirtschaftlichen und politischen Verwerfungen des vergangenen Jahrzehnts, von Lehman Brothers über den Brexit bis zu Donald Trump. Das Vermögen von einem Dutzend Davos-Teilnehmer des Jahres 2009 stieg um insgesamt 175 Milliarden US-Dollar, während das Median-Vermögen der US-Haushalte stagnierte, wie eine Bloomberg-Analyse ergab.

Die Daten verdeutlichen die immer größer werdende Kluft zwischen den 0,1 Prozent wirklich Reichen und den Armen in einer globalen Wirtschaft. Laut Berichten von UBS und PwC Billionaires Insights ist das Vermögen der weltweiten Milliardäre von 3,4 Billionen US-Dollar im Jahr 2009 auf 8,9 Billionen US-Dollar im Jahr 2017 gestiegen ist. Ein Bericht von Oxfam am Montag zeigte, dass die Besitztümer der ärmsten Hälfte der Welt im letzten Jahr um 11 Prozent gefallen sind.

Die Maßnahmen der Zentralbanken zur Bekämpfung der Finanzkrise – niedrige Zinssätze und Anleihekaufprogramme – stützen diesen steigenden Wohlstand, indem sie die Preise für Aktien und andere Vermögenswerte in die Höhe treiben.

„Was man vor zehn Jahren, ironischerweise am Tiefpunkt des Marktes, besitzen wollte, war Kapital, und wenn Sie Kapital besitzen, haben Sie unglaublich gut abgeschnitten“, sagte Michael Hartnett, Chef-Anlagestratege bei Bank of America Corp.

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