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Weltwirtschaftsforum in Davos 2019

Weltwirtschaftsforum Das passiert am zweiten Tag in Davos

Die Jahrestagung von Davos geht mit hochkarätigen Gästen in den zweiten Tag. Japans Premier Abe wird ebenso mit Spannung erwartet wie Angela Merkel.
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Davos 2019: Das passiert am zweiten Tag des Weltwirtschaftsforums Quelle: AP
Angele Merkel

Bereits im vergangenen Jahr hatte die Bundeskanzlerin einen prominenten Auftritt beim Weltwirtschaftsforum.

(Foto: AP)

DüsseldorfAm Mittwoch steht in Davos der Auftritt von Angela Merkel an. Nachdem Stargäste wie US-Präsident Donald Trump und Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron ihre Teilnahme am Jahrestreffen abgesagt haben, werben die Veranstalter mit der Bundeskanzlerin. Als Dauergast füllt sie regelmäßig die große Halle im Kongresszentrum.

Der Nachmittag im Überblick:

9.15 Uhr – Ruandas Präsident Paul Kagame und IWF-Chefin Christine Lagarde

Um die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (Agenda 2030) zu finanzieren, fehlen Billionen Dollar. Trotzdem haben internationale Institutionen bisher nur 400 Milliarden Dollar dazu beigetragen. Ruandas Präsident Paul Kagame diskutiert unter anderem mit IWF-Chefin Christine Lagarde. Zusammen mit den anderen Panel-Teilnehmern wollen sie erörtern, wie die Finanzierungslücke geschlossen werden kann.

11.15 Uhr – Japans Premier Abe spricht

Japans Premierminister Shinzo Abe gehört zu den Stargästen bei der Jahrestagung in Davos. Beobachter erwarten, dass er beim Weltwirtschaftsforum dafür eintritt, einen Rahmen für globalen Datenaustausch zu schaffen. Japan stellt sich Regeln vor, die sichere und reibungslose Datenflüsse über Landesgrenzen hinweg möglich machen. Dadurch sollen Unternehmen schneller wachsen, aber auch Nutzer sollen von dem Austausch profitieren. Als entscheidend für Abes Pläne gelten seine Verhandlungen mit China. Die Annäherung an die Volksrepublik nach Jahrzehnten politischer Distanz und Streitigkeiten hatte Japan erst jüngst mit einem Staatsbesuch untermauert.

13 Uhr – Publikumsdiskussion mit Alibaba-Gründer Jack Ma

Im Rahmen der „Meet the Leader"-Sessions diskutiert Alibaba-Gründer Jack Ma mit Teilnehmern des Weltwirtschaftsforums. In einem informellen Gesprächsrahmen soll Ma von seinen persönlichen Erfahrung berichten. Der reichste Mann Chinas will Amazons Stellung als größter Onlinehändler der Welt angreifen. Dafür plant er eine globale Handelsplattform aufzubauen, die für die Nutzer kostenlos ist. Für das Projekt lässt er gerade im belgischen Lüttich gerade ein riesiges Logistikzentrum bauen um auch in Europa angreifen zu können.

14.15 Uhr – Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel

Die Ansprache der Bundeskanzlerin gehört zu den am meisten erwarteten Terminen in Davos. Von der deutschen Bundeskanzlerin erwartet die Davoser Weltelite Signale, wie es mit dem zuletzt knapp an der Rezession vorbeigeschrammten ökonomischen Kraftzentrum des Kontinents wirtschaftlich weitergehen wird. Auch die Nachfolge Merkels könnte in Davos Thema werden. Denn die neue CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer ist ebenfalls in den Schweizer Alpen.

15.00 Uhr – Rede von Chinas Vize-Präsident Wang Qishan

Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping hat seine Teilnahme am Weltwirtschaftsforum abgesagt. Dafür kommt sein Stellvertreter Wang Quishan. Bestimmendes Thema dürfte der andauernde Handelsstreit mit den USA sein. Beobachter erwarten jedoch nicht, dass sein Auftritt an den von Xi Jinping vor zwei Jahren heranreichen dürfte. Damals inszenierte sich der Präsident der Volksrepublik als Verteidiger des Freihandels.

16.00 Uhr – Panel zur ökonomischen Entwicklung der EU mit Peter Altmaier

Deutschland steht wirtschaftlich an der Spitze Europas. Während das BIP pro Kopf hierzulande 45.000 US-Dollar beträgt, liegt es in Polen mit 14.000 US-Dollar deutlich niedriger. Zu der Frage, wie Europa trotz der großen ökomischen Unterschiede mehr politische Einheit erreichen kann, diskutiert Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier unter anderem mit seinem italienischen Amtskollegen Giovanni Tria und dem EU-Kommissar für Wirtschaft und Finanzen Pierre Moscovici.

Videos, Hintergründe und Analysen zum WEF finden Sie in unserem Davos-Spezial.

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