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Defekte Regierungsmaschine Außenminister Maas nach erneuter Flugzeugpanne in Mali gestrandet

Die Pannenserie bei den Regierungsfliegern reißt nicht ab: Nun hat es den Außenminister erwischt. Wegen eines Hydrauliklecks einer Maschine vom Typ A319 sitzt Maas in Mali fest.
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Heiko Maas (zweiter von rechts) unterhält sich mit Soldaten im Feldlager Koulikoro. Der Außenminister muss wegen einer Flugzeugpanne länger in Mali bleiben. Quelle: dpa
Mali

Heiko Maas (zweiter von rechts) unterhält sich mit Soldaten im Feldlager Koulikoro. Der Außenminister muss wegen einer Flugzeugpanne länger in Mali bleiben.

(Foto: dpa)

Bamako Bundesaußenminister Heiko Maas ist wegen einer Panne an seinem Regierungsflieger im westafrikanischen Mali gestrandet. Die Maschine vom Typ A319 konnte ihn am Donnerstagabend nicht wie geplant von der malischen Hauptstadt Bamako zurück nach Berlin bringen. Ein Sprecher der Luftwaffe sagte der Deutschen Presse-Agentur, es sei ein Hydraulikleck in einer Größenordnung an der Maschine festgestellt worden, die „außerhalb der Toleranzgrenze“ liege.

Eine größere Ersatzmaschine vom Typ A340 wird nun am Freitagmorgen am Flughafen Köln/Bonn starten, um Maas und seine Delegation abzuholen. Der Minister kann dann voraussichtlich mit fast 20 Stunden Verspätung am Freitagnachmittag nach Berlin zurückfliegen.

Der SPD-Politiker nahm es gelassen. „Ich bin jetzt mehr als 300 000 Kilometer pannenfrei geflogen“, sagte er. Irgendwann erwische es jeden. Der Außenminister ist seit Sonntag in Westafrika unterwegs. Mali ist die letzte Station seiner Reise.

In den vergangenen Monaten war es immer wieder zu Pannen bei der Flugbereitschaft gekommen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kam deswegen zu spät zum G20-Gipfel in Buenos Aires. Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) blieb für längere Zeit in Afrika hängen, musste sogar einen Besuch in Namibia absagen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier musste im November wegen eines Triebwerksdefekts stundenlang in Südafrika ausharren. Und im Oktober hatten Nagetiere in Indonesien die Maschine von Finanzminister Olaf Scholz (SPD) lahmgelegt.

  • dpa
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