Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Demokratie in Thailand muss warten Militärjunta verschiebt Wahl auf 2016

Thailands Militärjunta hat die ursprünglich für Anfang 2015 geplanten Wahlen um ein Jahr nach hinten verschoben. Angeblich braucht der selbsterklärte Nationalrat für Frieden und Ordnung mehr Zeit zur Organisation.
Kommentieren
Die thailändische Militär-Junta hat die zunächst für 2015 anberaumten Wahlen aus angeblich organisatorischen Gründen um ein Jahr verschoben. Quelle: dpa

Die thailändische Militär-Junta hat die zunächst für 2015 anberaumten Wahlen aus angeblich organisatorischen Gründen um ein Jahr verschoben.

(Foto: dpa)

Bangkok In Thailand verschiebt die vom Militär dominierte Übergangsregierung die für kommendes Jahr geplante Parlamentswahl auf Anfang 2016. Vorher werde es nicht möglich sein, die Abstimmung zu organisieren, sagte der stellvertretende Ministerpräsident Prawit Wongsuwan am Donnerstag.

Er verwies zur Begründung darauf, dass es derzeit immer noch „Elemente“ gebe, die gegen den Nationalrat für Frieden und Ordnung seien. So bezeichnet sich die Militärjunta.

Das Militär hatte sich im Mai nach monatelangen Protesten gegen die Regierung an die Macht geputscht. Ursprünglich stellte es für 2015 freie Wahlen in Aussicht. Doch die Rückkehr zur Demokratie verzögert sich. Die Menschenrechtsgruppe Human Rights Watch erklärte kürzlich, dass Kritiker systematisch verfolgt, politische Aktivität verboten und die Medien zensiert würden.

  • rtr
Startseite

0 Kommentare zu "Demokratie in Thailand muss warten: Militärjunta verschiebt Wahl auf 2016"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.