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Demokratie-Verhandlungen Jemens Präsident offenbar zu Gesprächen bereit

Der jemenitische Präsident Ali Abdullah Saleh hat sich nach Berater-Angaben zu neuen Gesprächen über eine schrittweise Abgabe der Macht bereit erklärt. Vor allem die USA haben ihren Druck auf den Regenten erhöht.
11.08.2011 - 09:53 Uhr Kommentieren
Ali Abdullah Saleh: Der umstrittene Regent hatte bereits mehrfach seine Bereitschaft zur Machtübergabe bekundet. Quelle: dapd

Ali Abdullah Saleh: Der umstrittene Regent hatte bereits mehrfach seine Bereitschaft zur Machtübergabe bekundet.

(Foto: dapd)

Sanaa Wie ein Regierungsvertreter am Mittwoch in Sanaa mitteilte, habe sich Saleh in Riad, wo er sich von den Folgen eines Attentats im Juni erholt, mit Mitgliedern der regierenden Partei zu Gesprächen getroffen. Dabei habe der jemenitische Präsident zugesagt, den Vermittlungsvorschlag des Golf-Kooperationsrates erneut zu prüfen. Saleh sei bereit, mit den wichtigsten Oppositionsparteien und internationalen Vertretern zusammenzuarbeiten, beteuerte der Regierungsberater.   

Der umstrittene Regent hatte in der Vergangenheit allerdings bereits mehrfach seine Bereitschaft zu Machtübergabe bekundet, dies aber jeweils in letzter Minute wieder zurückgezogen. Vor allem die USA haben in den vergangenen Wochen ihren Druck auf Saleh verstärkt. Die Regierung in Washington fürchtet, dass das politische Vakuum in dem arabischen Land das Extremistennetzwerk al-Kaida stärkt.   

Wie in zahlreichen anderen arabischen Ländern demonstrieren auch im Jemen seit nunmehr sieben Monaten Tausende Menschen für mehr Demokratie und Reformen. Sie fordern den Abgang des 69-jährigen Herrschers, der seit 33 Jahren regiert.  

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