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Demokratiebewegung Hongkonger Aktivist Joshua Wong darf nicht bei Kommunalwahl antreten

Der 22-Jährige wurde nicht als Kandidat für die Wahl im November zugelassen. Joshua Wong gilt als das Gesicht der Demokratiebewegung in Hongkong.
29.10.2019 - 06:42 Uhr 1 Kommentar
Sein Treffen mit Außenminister Heiko Maas am Rande einer Veranstaltung im September in Berlin hatte zu heftiger Verärgerung in Peking geführt. Quelle: dpa
Joshua Wong

Sein Treffen mit Außenminister Heiko Maas am Rande einer Veranstaltung im September in Berlin hatte zu heftiger Verärgerung in Peking geführt.

(Foto: dpa)

Hongkong Der Hongkonger Aktivist Joshua Wong darf bei der bevorstehenden Kommunalwahl nicht antreten. Der 22-jährige Anführer der Demokratiebewegung in der chinesischen Sonderverwaltungsregion wurde als Kandidat für die Wahlen im November disqualifiziert, weil er für die „Selbstbestimmung“ Hongkongs eintritt, wie es am Dienstag in einer Entscheidung der Behörden hieß.

Die Regierung unterstützte die Disqualifizierung von Wong in einer anschließenden Mitteilung mit der Begründung, dass Selbstbestimmung „oder die Unterstützung der Unabhängigkeit Hongkongs nicht mit dem verfassungsmäßigen und rechtlichen Status der Sonderverwaltungsregion Hongkong vereinbar ist“.

Der junge Aktivist gilt seit der „Regenschirmbewegung 2014“ als das Gesicht der demokratischen Kräfte in Hongkong. Sein Treffen mit Außenminister Heiko Maas am Rande einer Veranstaltung im September in Berlin hatte zu heftiger Verärgerung in Peking und einer spürbaren Abkühlung der deutsch-chinesischen Beziehungen geführt.

Seit der Rückgabe 1997 an China wird die frühere britische Kronkolonie nach dem Grundsatz „ein Land, zwei Systeme“ autonom regiert. Die sieben Millionen Hongkonger stehen unter Chinas Souveränität, genießen aber – anders als die Menschen in der kommunistischen Volksrepublik – größere politische Rechte wie Meinungs- und Versammlungsfreiheit, um die sie jetzt aber fürchten.

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    Seit Monaten erlebt die asiatische Wirtschafts- und Finanzmetropole jedes Wochenende neue Demonstrationen gegen die Regierung und den wachsenden Einfluss der kommunistischen Pekinger Führung.

    Mehr: In China gelingt seit Jahrzehnten das Wirtschaftswunder per Regierungsdekret. Doch die Spannungen im Land mehren sich. Wie lange geht das noch gut?

    • dpa
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    1 Kommentar zu "Demokratiebewegung: Hongkonger Aktivist Joshua Wong darf nicht bei Kommunalwahl antreten"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Wer in der ganzen Welt herumreist, um seine Regierung schlecht zu machen, ist sicher
      kein guter Repraesentant. Sollte die "Demokratie-Bewegung" so weitermachen, dann
      werden die jungen Leute am eigenen Leib spueren, wie die Wirtschaft sich zu ihren
      Ungunsten veraendern wird. Es hat schon begonnen. Die HSBC wird Beijing-Xangai-Banking
      Corporation heissen.

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